2248 Anträge auf Briefwahl gestellt

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Andreas Lockemann war bereits bei der letzten Kommunalwahl für den Bereich Briefwahl zuständig.

Kierspe - Es sind noch knapp zwölf Tage, dann sind unter anderem auch wieder rund 12 000 Kiersperinnen und Kiersper gefordert, ihre Stimmen für einen Kandidaten sowie für eine Partei abzugeben, die in den Deutschen Bundestag einziehen sollen. Immer mehr Wahlberechtigte, so lautet der Trend, nutzen dabei die Möglichkeit, sich per Brief an der Wahl zu beteiligen.

Dies scheint für Kierspe nicht der Fall zu sein. Insgesamt 2248 Anträge, so erklärt Dorette Vormann-Berg, Sachgebietsleiterin Zentrale Dienste, auf Ausstellung eines Wahlscheins – nur mit dem kann eine Briefwahl durchgeführt werden – sind im Rathaus am Springerweg eingegangen und von den Verwaltungsmitarbeitern abgearbeitet worden.

Vor vier Jahren, als Ende September 2013 die Bundestagswahlen stattfanden, wollten 2691 Wahlberechtigte aus Kierspe die Wahlunterlagen nach Hause geschickt bekommen. Was nicht bedeutet, dass die Stimmzettel dann auch in gleicher Anzahl wieder im Rathaus landen und auf die vier Briefwahlbezirke entsprechend verteilt werden.

Insgesamt 2594 Stimmzettel, die per Brief abgegeben worden waren, landeten damals in den Urnen, also knapp 100 weniger als beantragt – und dabei gab es einige ungültige Stimmabgaben, sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen. Vor vier Jahren hatte CDU-Kandidat Matthias Heider mit 43,29 Prozent das Rennen gemacht; knapp vor Petra Crone von der SPD (40,39 Prozent).

Bei den Zweitstimmen fiel 2013 das Ergebnis klar zugunsten der CDU aus, die mit 42,63 Prozent die Bundestagswahl in Kierspe vor der SPD (30,50 Prozent) und Bündnis 90/Die Grünen (6,69 Prozent) gewann – das Ganze bei einer Wahlbeteiligung von 66,56 Prozent in der Volmestadt. Während die Anzahl der Stimmbezirke auf neun reduziert wurde, bleibt die der Briefwahlbezirke mit vier gleich.

Dorette Vormann-Berg geht aufgrund ihrer Erfahrung davon aus, dass voraussichtlich wieder um die 2700 Briefwahlanträge gestellt werden, denn, wie gesagt, noch sind zwölf Tage Zeit dafür. Die Stimmzettel müssen zusammen mit der eidesstattlichen Versicherung spätestens am Sonntag, 24. September, im Rathaus beziehungsweise in den Wahllokalen vorliegen.

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