VHS Volmetal beweist durch Gütesiegel höchste Qualität

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Die Volkshochschule hat erneut erfolgreich am Qualitätsmanagementverfahren Gütesiegel Weiterbildung teilgenommen. Dank für den Einsatz an das gesamte VHS-Team kam auch vom Verbandsvorsteher Frank Emde und vom Verbandsversammlungsvorsitzenden Rolf Puschkarsky. ▪

KIERSPE ▪ Bereits zum zweiten Mal stellte sich die Volkshochschule Volmetal im Bereich des Qualitätsmanagements erfolgreich der bundesweit anerkannten Zertifizierung des Gütesiegels Weiterbildung. VHS-Leiterin Marion Görnig betonte am Montagnachmittag, dass die Bildungseinrichtung mit einem „ganz ausgezeichneten Ergebnis bestanden“ habe.

Zwar gebe es keine Noten, oft aber Hinweise auf Klärungsbedarf zwischen den einzelnen Zertifizierungsschritten, wozu der Prüfer übrigens vor Ort in der Geschäftsstelle war. „Und wir hatten diesmal nicht einen einzigen solchen Hinweis“, informierte die VHS-Chefin nicht ohne Stolz.

„Das Gütesiegel ist ein Beweis für Qualität und auch die Kundenbefragungen belegen, dass in der VHS gute Arbeit geleistet wird“, unterstrich anlässlich der wieder bis 2015 geltenden Verleihung des Gütesiegels Bürgermeister Frank Emde als Verbandsvorsteher des VHS-Zweckverbandes.

Der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Rolf Puschkarsky aus Meinerzhagen, ergänzte am Montagnachmittag, dass das aufwändige Verfahren aus seiner Sicht schon notwendig ist, damit man nicht im eigenen Saft stecken bleibe. „Es bringt für die Beteiligten eine Horizonterweiterung“, befand Puschkarsky, der dem gesamten VHS-Team, besonders aber auch der Qualitätsbeauftragten und stellvertretenden VHS-Leiterin Kathleen Müller, die die Zertifizierung im Hause verantwortlich koordiniert hatte, für den Einsatz dankte.

Das Qualitätsmanagementverfahren Gütesiegel Weiterbildung, das gezielt für Bildungseinrichtungen entwickelt wurde, ist zugleich Referenzmodell des Schulministeriums für Schule und Weiterbildung. Alle Einrichtungen, die nach dem nordrhein-westfälischen Weiterbildungsgesetz gefördert werden wie die Weiterbildungseinrichtungen der Kirchen und der freien Träger, vor allem aber auch die kommunalen Volkshochschulen, müssen dieses Verfahren immer im Abstand von drei Jahren durchlaufen, um die Zuschüsse zu erhalten, die im Fall der VHS Volmetal, wie Marion Görnig erwähnte, immerhin 190 000 Euro ausmachen.

Die heimische Volkshochschule durchlief das Verfahren 2009 das erste Mal und war in diesem Jahr im Mai dann auch erstmals mit der Rezertifizierung an der Reihe. Kathleen Müller machte darauf aufmerksam, dass diesmal alles schon nicht mehr so neu war und auf viel von damals zurückgegriffen werden konnte, so dass es vielleicht etwas weniger aufwändig gewesen sei. Trotzdem, daran ließ sie keinen Zweifel, bedeute das Qualitätsmanagement mit der sehr intensiven Protokollierung aller Fakten eine Menge Arbeit.

Marion Görnig merkte an, dass natürlich auch früher bereits eine interne Qualitätsüberprüfung stattgefunden habe, aber nicht so durchstrukturiert und organisiert wie jetzt beim Gütesiegel.

Lobend über das gesamte VHS-Team äußerte sich ebenfalls die VHS-Chefin: „Alle Mitarbeiter haben nicht nur der Form genügt, wie das bei solchen Qualitätsmanagementsystemen ja auch passieren kann, sondern sie haben sich wirklich die Frage der Qualität und gemeinsamen Zielsetzung als handlungsleitend für ihre jeweils eigene Arbeit und die Arbeit zusammen im Team auf ihre Fahnen geschrieben“, attestierteMarion Görnig. Neben den beiden Leiterinnen sind das noch die pädagogische Mitarbeiterin Dr. Aysegül Altun, Verwaltungsleiterin Irmtraud Maurer und Sachbearbeiterin Ruth Mader. Allen galt jetzt verdiente Anerkennung und Dank.

Rolf Haase

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