Kaltblüter im Karneval

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Beeindruckendes Bild vom Kutschbock auf die breiten Rücken der Kaltblüter, hier in Höhe der Severinstraße.

Kierspe/Köln - Ihr Wesen ist sehr ruhig, sie kann so schnell nichts erschrecken oder aus der Ruhe bringen: Die Rede ist hier vom Kaltblüter, eine superimposante und schwere Pferderasse. Aus diesem Grund werden die Tiere gerne dafür genommen, um Wagen bei besonderen Veranstaltungen zu ziehen.

Man kann die Kaltblüter aber auch reiten – beides so geschehen beim Jan-vanWerth-Zug in der Kölner Weiberfastnacht. Denn die vier französischen Percheron- und die vier polnischen Kaltblüter von Albert Graf aus Neumarkt waren von einem Kölner Karnevalsverein engagiert worden. Sowohl für den vergangenen Donnerstag als auch für den heutigen Rosenmontag. Dann werden sechs Jecken die Pferde beim Karnevalshauptzug durch Köln reiten, während zwei Kaltblüter eine Süßigkeitenkanone ziehen.

Natürlich sind Albert Graf und seine Helfer als Begleiter stets dabei. Es ist zwar in diesem Jahr erst das zweite Mal, dass die Pferde im Kölner Karneval im Einsatz sind. Gleichwohl verfügen die Tiere wie ihre Betreuer über reichlich Erfahrung. Denn sie waren schon häufiger bei Oktoberfesten und ähnlichen Veranstaltungen aktiv. Da es den Kaltblütern nicht zu zumuten ist, innerhalb weniger Tage gleich zweimal die lange Reise von Neumarkt in der Oberpfalz und zurück anzutreten, hat sich Albert Graf einen Standort in der Nähe von Köln ausgesucht:

Beim Reit- und Fahrverein Kierspe konnte er die acht Kaltblüter nach beziehungsweise vor den Karnevalseinsätzen in der Domstadt unterbringen und versorgen. Es ist natürlich auch für die Mitglieder des Kiersper Vereins etwas Besonderes, einmal diese imposanten, schweren Pferde, wie es Jutta van de Wall ausdrückt, live zu erleben und sie zudem in das närrische Treiben nach Köln zu begleiten. Dabei konnten sie sich von dem ruhigen Wesen dieser Tiere selbst überzeugen, ebenso, mit welcher Gelassenheit die Kaltblüter den Karneval ertragen.

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