Viele Investionen in GSK Schule notwendig

2,5 Millionen Euro Investionen in die Schulen

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Die Lüftungsanlage der GSK muss erneuert werden.

Kierspe - Es ist schon eine enorme Aufgabe, die die Verwaltung im kommenden Jahr bewältigen muss. Denn dann müssen Baumaßnahmen in einem Volumen von mehr als 2,5 Millionen Euro geplant, vergeben und beaufsichtigt werden. Und das alles so, dass der Unterricht möglichst wenig gestört wird.

Mit Ausgaben in Höhe von 1,5 Millionen Euro hatte die Stadt gar nicht in dieser Form und Dringlichkeit gerechnet. „Es war klar, dass die Lüftungsanlage der Gesamtschule ausgetauscht werden muss. Dass das aber in so kurzer Zeit erfolgen muss und alles innerhalb eines Jahres, damit hatten wir ursprünglich nicht gerechnet“, erklärt Kämmerer Olaf Stelse im Gespräch mit der Meinerzhagener Zeitung. Doch aufgrund des Zustands der bestehenden Anlage sei eine andere Möglichkeit nicht denkbar.

Vorgestellt hatte der Kämmerer die Zahlen gleich in zwei Ausschüssen. Zum einen im Schul- und Kulturausschuss am Dienstag und dann noch einmal gestern im Ausschuss für Umwelt und Bauen. Auf Nachfrage der Ausschussmitglieder bestätigte Stelse, dass man sich von der neuen Lüftungsanlage auch erhoffe, dass diese eine eventuelle PCB-Restbelastungen aus den Räumen absaugen könne. Wobei Stelse jedoch betonte, dass es gar nicht klar sei, ob es überhaupt noch Belastungen gebe. Das könnte erst mit einer erneuten Messung ermittelt werden.

Die Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro muss die Stadt nicht alleine tragen, wobei der beantragte Zuschuss „lediglich“ 186 000 Euro beträgt, so dass dann die Stadt für diese Position immer noch mehr als 1,3 Millionen Euro zahlen muss. Allerdings erhofft sich der Kämmerer von der neuen Anlage auch eine Energieeinsparung, die die Kosten zumindest langfristig mindert.

Deutlich besser sehen die Zahlen für die Stadt bei den 1,082 Millionen Euro aus, die zusätzlich in die Schulen im kommenden Jahr investiert werden sollen. Denn durch das Kommunalinvestitionsfördergesetz bekommt die Stadt bei diesen Arbeiten einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent – in Summe sind das rund 974 000 Euro. Mit dem Geld sollen vor allem energetische Maßnahmen umgesetzt werden. Auch hierbei werden die meisten Arbeiten an der Gesamtschule und damit am größten Schulgebäude erledigt.

Dort werden weitere Fenster ausgetauscht, die Nordseiten der Türme und Fassadenteile werden gedämmt und neu verkleidet. Aber auch die anderen Schulen gehen nicht leer aus. Auch dort werden weitere Außenwände gedämmt, die Heizungen modernisiert und Fassaden gestrichen. An der Bismarckschule wird darüber hinaus das Foliendach erneuert.

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