Lichterfest erweist sich erneut als Publikumsmagnet

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Kalle Rappold unterhielt die Besucher mit „Feuerzauber“.

RÖNSAHL - Was machte es im Grunde schon aus, dass – pünktlich zum Festbeginn am frühen Samstagnachmittag – genau das eintrat, was die Wetterforscher voraus gesagt hatten: Es regnete zeitweise in Strömen. Der wolkenverhangene Himmel schien zumindest zeitweise das nachholen zu wollen, was nahezu während der gesamten Ferienzeit Mangelware war.

Wenig verheißungsvolle Aussichten also für das schon lange geplante und für den vergangenen Samstag angesagte Lichterfest am Rönsahler Strandbad, das – jeweils im Turnus von zwei Jahren und im Wechsel mit dem Dorffest an der Brennerei – traditionsgemäß nicht nur das Ende der Sommerferien einläutet, sondern auch als eines der publikumswirksamsten Feste im Jahresablauf gilt? Glücklicherweise kam es ganz anders: Das Wetter besserte sich nämlich zusehends. In gleichem Maße hellten sich auch die Mienen der Verantwortlichen beim Verein Strandbad Rönsahl auf, der in bewährter Zusammenarbeit mit der Feuerwehr den Ablauf des Festes geplant hatte. Denn nach zögerlichem Beginn nahm nun auch die Besucherzahl am Strandbad merklich zu.

So hatten die fleißigen Helfer, die hinter Tisch und Tresen in der kleinen Budenstadt mit einem ausgewogenen kulinarischen Angebot aufwarteten, bald alle Hände voll zu tun – zumal bald danach ein bunt gemixter Unterhaltungsreigen rund ums Freibad folgte. Eine mit vielen schönen Preisen bestückte Tombola, Kinderschminkstand und allerlei Spielmöglichkeiten für die Kleinen verkürzten die Zeit, bis mit dem mit Spannung erwarteten „Iron(wo)man“-Wettbewerb der Höhepunkt des Nachmittagprogramms angesagt war.

Wasserfontänen und Schwedenfeuer

Ein gewisses Maß an körperlicher Fitness, Geschicklichkeit und auch Schnelligkeit war beim „Ironman“ gefragt. Bei dem Wettbewerb galt es, eine Bahn durchs kühle Nass zu schwimmen sowie danach das Becken jeweils einmal mit dem Roller wie auch im Laufschritt zu umrunden, bevor es als Belohnung für sportliche Leistungen schöne Siegerpokale gab.

Schon während des Nachmittags und erst recht in den Abendstunden erfreuten sich die Zuschauer am Spiel der sprudelnden und mit bunten Lichtkegeln angestrahlten, im Schwimmbecken installierten Wasserfontänen. Deren Wirkung wurde später durch rund ums Freibad aufgestellte Schwedenfeuer und nicht zuletzt durch „Kalles Feuerzauber“ als einem der weiteren Höhepunkte des Abends noch verstärkt. Unterm Strich stand somit – zumal auch das Wetter bis zum Schluss mitspielte – ein abermals gelungenes Fest im Dorf.

Rainer Crummenerl

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