Am Mittwochabend

Viel los auf der Kölner Straße: Auf Crash mit Laterne folgt Schwertransport

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Kierspe - Auf der Kölner Straße (B 237) in Kierspe war am Mittwochabend nach einem Alleinunfall erst die Feuerwehr gefordert, dann rollte keine 90 Minuten später ein imposanter Schwertransport durch die Stadt.

Der besonders gewichtige Schwertransport forderte die Geduld der Autofahrer in Kierspe. Ein Walzenlager, dass nicht nur schwer, sondern auch noch ausladend groß war, fuhr gegen 22 Uhr die Kölner Straße hinunter, rangierte in der Kreuzung zur B54 und fuhr dann die Volmestraße in Richtung Meinerzhagen weiter. 

Das brachte erhebliche Verkehrsbehinderungen mit sich, die die Autofahrer aber geduldig akzeptierten. Neugierig verfolgten die Menschen die Fahrmanöver des Kolosses. 

Der brachte samt Ladung mehr als 250 Tonnen auf die 20 Achsen, die alleine der Auflieger hatte. Mit der Zugmaschine kamen nochmal vier Achsen dazu. 

Nach derzeitigen Erkenntnissen lief bei dem Transport auf Kiersper Gebiet alles rund. Das ist bei solchen Aktionen nicht immer sicher, in dieser Branche muss man auch bei sorgfältiger Planung und Vorbereitung immer mit unliebsamen Überraschungen rechnen.

Eine durch einen Unfall in Schieflage geratene Laterne nur wenige hundert Meter entfernt auf der Kölner Straße in Höhe der Hausnummer 43 hatte zunächst gegen 20 Uhr die Kiersper Feuerwehr und die Polizei auf den Plan gerufen.

Ein 37-jähriger Autofahrer aus Kierspe war offenbar auf der regenglatten Kölner Straße bergauf ins Rutschen gekommen und mit dem Mast kollidiert. Durch den Aufprall hatten sich Teile der Beleuchtung gelöst und baumelten am Kabel herunter. 

Außerdem war der Pflanzenbehälter heruntergerutscht, der weit oben um den Mast herum montiert war. 

Elf Kräfte des Löschzuges 1 mussten verhindern, dass durch die Teile jemand verletzt werden konnte. Zwar war die Standfestigkeit der Laterne insgesamt trotz der Schräglage unkritisch, allerdings musste die Stromzufuhr abgeklemmt werden. 

Nach einer halben Stunde war der Einsatz abgearbeitet. Für den Verursacher dauerte es noch länger, denn dessen VW Golf war nach dem Zusammenprall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf 3000 Euro geschätzt.

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