Zeus & Consorten: Mit viel Freude bei der Sache

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Ella macht es traurig, dass ihr Vater um die Welt reisen muss, um Geld für die Familie zu verdienen.

Kierspe - Viel Spaß hatten die Besucher der Komödie „Ein passender Schuh für Ella“ bei der Premiere im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule. Doch nicht nur die Zuschauer hatte ihre Freude an dem Stück, sondern auch die Schauspieler, denen diese anzusehen war.

Ein kleines Jubiläum feiert die VHS-Theatergruppe Zeus & Consorten in diesem Jahr. Seit zehn Jahren stehen sie auf der Bühne und erfreuen einmal jährlich das Publikum mit einem nicht immer ernst gemeinten Theaterstück. Während sich die Gruppe bei den ersten Aufführungen noch nah an die Vorlagen von Ingo Sax, Heidi Spieß, Martin Willi und anderen Autoren hielt, wurde die Vorstellung von 2015 „Der dritte im Bunde“ bereits von der Mitspielerin und Regisseurin Martina Schnerr-Bille geschrieben.

Mit Hilfe von neuen und alten Zaubertricks lotsten die Feen Tilly und Mimi auch Ella noch zum Maskenball.

Auch das neue Stück „Der passende Schuh für Ella“ stammt aus ihrer Feder. Für Kurzweil und Heiterkeit war auch in diesem Stück viel Platz, zur Freude des Publikums. Verschollen war Konrad, Ellas Vater. Zurück blieb sie zusammen mit ihrer Stiefmutter Lydia und ihren Stiefschwestern Cynthia und Xenia. Alle drei machten Ella das Leben nicht gerade leicht. Doch die junge Frau ließ sich nicht beirren. Sie kümmerte sich um die Flüchtlinge aus Kargland, die vor der Stadtmauer froren und hungerten.

Dort lernte sie auch den oberflächlichen Prinzen Frederik kennen und lieben. Dieser konnte nur noch an sie denken und wollte sie näher kennenlernen. Da er aber nicht wusste, wo sie wohnte, lud er in sein Schloss zu einem großen Maskenball ein. Die Stiefmutter Lydia machte Ella aber einen Strich durch die Rechnung und sperrte sie im Keller ein. Dass sie dann doch noch auf den Maskenball kam, verdankte sie den Feen Mimi und Tilly, doch ihr Prinz Frederik flirtete schon mit ihrer Stiefschwester Cynthia.

Fröhlich wurde bei den Gauklern gefeiert. Eine Fröhlichkeit, die sich auch auf das Publikum übertrug.

Was sie jedoch nicht wusste war, dass alle auf dem Fest unter dem Zauber der Feen standen. Inzwischen war auch der verschollene Vater Konrad wieder zurückgekommen und schickte seine Frau Lydia mit ihren beiden Mädchen erbost wieder zurück. Hartnäckig umwarb der Prinz Ella, was sie dann doch beeindruckte. Er brachte ihr ihren Stiefel zurück und fragte sie: „Wird jetzt ein Schuh daraus?“, was Ella nur noch bejahen konnte.

Die Darsteller spielten mit so großem Engagement ihre Rollen, dass es eine Freude war, zuzusehen. Egal, ob es die beiden Stiefschwestern waren, Ella, die Gaukler oder die Feen Mimi und Tilly, die auch die quirligsten Rollen in dem Stück hatten.

Gut 225 Zuschauer hatten sich die Premiere angesehen und nach dem Beifall zu urteilen, hatte sie die Aufführung begeistert. Eine langstielige rote Rose erhielten alle Schauspieler von Martina Schnerr-Bille zum Dank für ihr Mitspielen. Sie wiederum bekam von ihrer Truppe ein Paar rote Schuhe geschenkt.

Weitere Aufführungen sind geplant für den 8. Februar in der Stadthalle Meinerzhagen, den 14. Februar im Anne-Frank-Gymnasium in Halver, den 18. Februar in der Alten Drahtzieherei in Wipperfürth und am 2. März in der Brennerei Rönsahl. Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro.

Die Darsteller

Ella: Brigitte Peron, Konrad, ihr Vater: Hans Halbfas, Freia: Inge Lück, Bruno: Ulrike Schumacher, Fee Mimi: Claudia Klinke, Fee Tilly: Anette Klingelhöfer, Königin Agathe: Jutta Niggemann, Prinz Frederik: Oliver Nell, Hofmarschall Johann: Michaela Krstic, adeliger Freund Ludwig: Heike Mammen, Stiefmutter Lydia: Ute Gehres, Stieftochter Cynthia: Ivonne Lemke, Stieftochter Xenia: Nina Naber, Gaukler Elisabetta: Elsbeth Venohr, Erzähler: Daniela Sinn, Gaukler Vincenco, Gaukler Rabea, Pirat und Regie: Martina Schnerr-Bille

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