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Politik spricht über Erneuerbare in Kierspe

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Von: Göran Isleib

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Schon die fünf stehenden Windräder bei Mawicke sind nicht klein, wie das Bild von Reparaturarbeiten 2014 zeigt. Die Großwindanlagen, die als Ersatz gebaut werden, werden aber deutlich größer: 250 Meter bis zur Rotorspitze.
Nicht nur ein Windrad könnte auf städtischen Flächen in Kierspe gebaut werden, ebenso denkbar ist für die Politiker Energiegewinnung durch Wasserkraft oder Fotovoltaik. © Bus, Gerald

Am Dienstag befasste sich der Hauptausschuss auch mit der möglichen Errichtung von Windkraftanlagen auf städtischen Grundstücken. Bei dieser Einschränkung nur auf die Windkraft blieb es aber nicht.

Kierspe - Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte das ursprünglich im Rat beantragt. Aufgrund der Beratung im Hauptausschuss im Juni sollte von der Verwaltung geprüft werden, welche Möglichkeiten der Nutzung von regenerativen Energien überhaupt denkbar sind und wie diese genutzt werden könnten.

Dass in der jetzigen Vorlage ausschließlich Windkraftanlagen genannt wurden, fand in der Sitzung am Dienstag keine Zustimmung der Politikerinnen und Politiker. Armin Jung (FDP) formulierte einen Änderungsantrag. „Statt Windkraftanlagen sollte Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien gewählt werden.“ Christian Reppel (SPD) freute sich prinzipiell, dass die Thematik der Erneuerbaren endlich stärker im Fokus stehe. Clemens Wieland (UWG): „Wir haben damals gesagt, dass wir gerne eine Vorreiterrolle einnehmen wollen. Das alles soll Modellcharakter haben und vielleicht ein Leuchtturmprojekt sein.“ Jetzt gehe es zunächst darum, dass die Verwaltung schaut, auf welchen Flächen was sinnvoll sei. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um Windkraft, Solartechnik oder auch Wasserkraft handle. Der Ausschuss stimmte einstimmig für die Änderung.

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