Geringeres Tempo durch mehr Parkraum

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Die Zone „Parken nur in gekennzeichneten Flächen endet an der Einmündung des Friesenwegs.

Kierspe - Das Problem ist hinlänglich bekannt: Auf vielen Straßen in Tempo-30-Zonen wird zu schnell gefahren. Das gilt in Kierspe beispielsweise für den Haunerbusch und ebenso für die Thingslindestraße – Grund genug für die Mitglieder der Gremien des Stadtrats, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.

Das ist für die beiden genannten Straßen geschehen, nachdem zuvor von der Verwaltung Geschwindigkeitsmessungen mit dem Seitenradar durchgeführt worden waren. 

Teilweise wurden, wie auf dem Haunerbusch, rot-weiße Warnbaken aufgestellt, um dadurch eine Temporeduzierung zu erreichen – ohne großen Erfolg. Da erreicht die Hinweistafel, die mit „Langsam“ auf zu schnelles Fahren und mit „Danke“ auf angemessene Fahrweise reagiert, schon eher, dass die Autofahrer den Fuß vom Gaspedal nehmen. Vom Aufstellen von Baken oder anderen baulichen Maßnahmen hat die Stadt daher Abstand genommen. 

Allerdings sollen parkende Fahrzeuge die Autofahrer zwingen, langsamer zu fahren. Damit dieses Parken in geordneter Form passiert, ist dies auf dem vorderen Teil der Straße Haunerbusch – zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Kreisverkehr – nur in den gekennzeichneten Flächen erlaubt. Das gilt, nach dem entsprechenden Ratsbeschluss, künftig auch für das Teilstück des Haunerbusches vom Kreisverkehr bis zur Einmündung des Friesenwegs. 

Die entsprechenden Schilder werden jetzt aufgestellt, ebenso wird darauf hingewiesen, wo diese Parkzonen enden. Das Parken und Anhalten auf der Straße Haunerbusch ist von der Einmündung des Friesenwegs bis nach der Pestalozzischule gänzlich verboten – sobald nun alle Verkehrszeichen aufgestellt beziehungsweise installiert sind, müssen Autofahrer mit einer Überprüfung und – wer sich nicht daran hält – mit Knöllchen rechnen.

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