SPD-Versammlung: Hentschel jetzt Stellvertreter

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Der SPD-Vorstand mit (von links): Friedhelm Werner, Jörg Hentschel, Manuela Sieffert-Meisterjahn, Monika Baukloh, Petra Crone, Marc Voswinkel und Walter Schimanowski sowie Christian Reppel.

Kierspe - Ergänzungswahlen, ein Berichtsmarathon und eine intensive Diskussion über das politisch brandaktuelle Thema Vorratsdatenspeicherung bestimmten am Donnerstagabend die dreistündige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Kierspe im Kreativzentrum an der Kölner Straße.

Jörg Hentschel wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Posten war seit dem vergangenen Jahr vakant. Hentschels bisherige Funktion als Schriftführer übernimmt Manuela Sieffert-Meisterjahn.

Einstimmig entlastet

Zuvor war der alte Vorstand entlastet worden, nachdem Kassierer Christian Reppel über eine gesunde Kassenlage berichtet und Revisor Oliver Busch eine tadellose Kassenführung bescheinigt hatte.

Viele Wahlkampfveranstaltungen

Vorsitzende Monika Baukloh blickte auf ein ereignisreiches vergangenes Jahr mit vielen Wahlkampfveranstaltungen zurück. „2014 ist viel passiert“, sagte Baukloh. Ihr Stellvertreter und Fraktionsvorsitzender Marc Voswinkel freute sich über das gute Kommunalwahlergebnis vom 25. Mai, als die SPD sich um fast sieben Prozentpunkte auf 28,4 Prozent steigern konnte.

„Alle bringen sich mit innovativen Ideen ein“

„Ich bin sehr froh, dass wir jetzt eine zehn und nicht mehr nur sieben Personen starke Gruppe im Rat sind. Alle bringen sich mit innovativen Ideen ein, so dass die Last auf mehrere Schultern verteilt wird“, sagte Voswinkel, der auch die insgesamt konstruktive Zusammenarbeit aller Parteien lobte: „Ich hoffe, dass bleibt auch in Zukunft so.“

Crone mit "Bericht aus Berlin"

Die Kiersper Bundestagsabgeordnete Petra Crone versprach in ihrem „Bericht aus Berlin“ sich auch weiterhin besonders für die Stärkung der Kommunen einzusetzen und den Städten und Gemeinden vor allem bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik noch stärker finanziell unter die Arme greifen zu wollen.

Intensiv über Vorratsdatenspeicherung diskutiert

Intensiv diskutierten die Mitglieder über einen Antrag an den SPD-Parteikonvent zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland und Europa. Dieser Antrag sieht vor, dass sich die SPD klar gegen eine Wiedereinführung dieser Speicherung aussprechen soll und auch die Bundestagsfraktion dazu aufgefordert wird, dagegen zu stimmen. Weil einige Mitglieder sich wegen der Komplexität und Wichtigkeit des Themas allerdings nicht in der Lage sahen, spontan darüber abzustimmen, wurde der Antrag von Walter Schimanowski wieder zurückgezogen. „Wer möchte, hat aber die Möglichkeit, sich online auf der SPD-Homepage an einer Meinungsbildung zu beteiligen“, sagte Voswinkel.

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