Sperrung im Berufsverkehr

Unfall in den Eierkurven: Auto kommt von der Straße ab

Feuerwehreinsatz auf der Landstraße 528 nach einem Verkehrsunfall.
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Am Dienstagmorgen kam es auf der Landstraße 528 zu einem Unfall. Im Einsatz war auch die Feuerwehr Kierspe.

Kierspe - Mit dem Schrecken davon kam ein Rentnerpaar aus Plettenberg nach einem Unfall in den Eierkurven bei Kierspe.

Mit der Alarmierung „TH1 – zwei Personen eingeklemmt“ begann um 7 Uhr der Tag für die Kiersper Feuerwehr. Ergänzend dazu kam allerdings die Information, dass zwei Personen nach einem Verkehrsunfall in den sogenannten Eierkurven (Landstraße 528) lediglich im Auto eingeschlossen und auch ansprechbar waren. Als die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle angekommen waren, waren bereits beide Insassen bereits aus dem Auto herausgekommen und wurden vom ortsansässigen Arzt Guido Kussek betreut.

Nach rechts von der Fahrbahn abgekommen

Bei den Insassen handelte es sich um ein Ehepaar aus Plettenberg, beide etwa 80 Jahre alt. Sie waren mit ihrem VW Polo von Halver in Richtung Kierspe unterwegs, als sie in einer Linkskurve auf der Landstraße 528 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sind. Dass am Fahrbahnrand eine Lücke in der Beplankung war, erwies sich als Glücksfall, denn so rutschte der Kleinwagen hinter die Leitplanke und kam dort zum Stehen.

Senioren lehnen Untersuchung im Krankenhaus ab

Inwieweit das Auto dabei beschädigt wurde, ist unklar. Die beiden Senioren blieben unverletzt. Bei der Beifahrerin wurden zunächst medizinische Probleme behandelt, bei denen nicht sicher ist, ob sie erst durch einen Schock ausgelöst wurden oder möglicherweise schon vor dem Unfall vorlagen. Obwohl der Notarzt beide gerne mit den Rettungswagen für weitere Untersuchnungen ins Krankenhaus geschickt hätte, verzichteten die Senioren darauf. Sie ließen sich nach der Bergung des Unfallwagens mit der Polizeistreife zum Feuerwehrgerätehaus mitnehmen und fuhren von dort mit dem Taxi weiter.

Landstraße mehrfach voll gesperrt

Weder zur Höhe des entstandenen Sachschadens noch zum Auslöser des Unfalls gibt es gesicherte Erkenntnisse. Der Löschzug 1 war aufgrund der Alarmierung mit 25 Kräften im Einsatz. Abgesehen vom Abklemmen der Fahrzeugbatterie und dem Absichern der Unfallstelle brauchten die Feuerwehrleute aber nichts weiter zu tun. Die Landstraße musste für Rettung und Bergung mehrfach voll gesperrt werden, was sich empfindlich auf den Berufsverkehr auswirkte.

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