Querungshilfe zum Park abgelehnt

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Die Kölner Straße wird an dieser Stelle keine Querungshilfe beziehungsweise einen Zebrastreifen erhalten.

Kierspe - Es sollte doch möglich sein, bis zur endgültigen Umgestaltung der Kölner Straße (B 237) im Bereich der Einmündung in die Volmestraße einen Zebrastreifen zu errichten, um dadurch den Besuchern des Volme-Freizeitparks das Überqueren der B 237 zu erleichtern, hatte FDP-Ratsherr Armin Jung in der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Bauen nachgefragt.

Die schriftliche Antwort der Verwaltung erhalten er und die anderen Gremiumsmitglieder in der Sitzung am 4. September. Die Anfrage sei von den Mitgliedern der Verkehrskommission, die am 25. Juli tagte, diskutiert wurde. 

Dabei wurde zunächst festgehalten, dass Fußgänger die Kölner Straße im Bereich der Kreuzung Tannenbaum mittels Ampelanlage und auf der anderen Seite des Eisenbahnviadukts – im Bereich der Hausnummer 25 – mit Hilfe einer Schutzinsel überqueren können.

Aus diesem Grund erschließe sich eine Notwendigkeit für eine weitere Querungshilfe nicht. Darüber hinaus sei vonseiten der Kreispolizeibehörde und des Straßenverkehrsamtes Märkischer Kreis auf die Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen hingewiesen worden.

Es sei fraglich, ob die in der Richtlinie geforderten Werte im Hinblick auf die Erkennbarkeit und Sicht in diesem Bereich der Bundesstraße 237 erreicht werden können. Dies könne nur in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW geprüft werden. Außerdem sei eine Verkehrsmengenzählung notwendig. Vor dem Hintergrund des geplanten Umbaus des gesamten Bereiches einschließlich des Bahnviadukts, so heißt es in der Antwort der Verwaltung, werde von einer weiteren Verfolgung des Vorschlags abgesehen.

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