Kiersper müssen 2 Cent mehr pro Quadratmeter bebauter Fläche zahlen

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Da sogenannte Starkregenereignisse zugenommen haben, muss der Wupperverband das Regenrückhaltebecken in Kierspe-Stöcken vergrößern.

Kierspe - Auf die Gebührenzahler kommt eine Erhöhung der Kosten im Niederschlagswasserbereich von voraussichtlich 2 Cent pro Quadratmeter bebauter oder befestigter Grundstücksfläche zu.

Der Grund dafür: Das ehemalige Klärwerk Stöcken, das seit Jahren vom Wupperverband als Regenrückhaltebecken genutzt wird, ist nach Ansicht der Bezirksregierungen Arnsberg und Köln zu klein, um bei Starkregenereignissen den Lingesebach zu entlasten. 

Die wasserrechtliche Genehmigung, so werden die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Bauen am 7. November bei ihrer nächsten Sitzung zur Kenntnis nehmen können, sei abgelaufen. Es besteht derzeit nur eine Interimsgenehmigung. Eine normale Genehmigung gibt es erst wieder, wenn das Stauvolumen des Regenrückhaltebeckens deutlich erhöht wird. Denn die sogenannten Starkregenereignisse hätten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen und würden, so die Prognose, weiter zunehmen. Daher befürchtet die Kölner Bezirksregierung eine Überlastung des Lingesebachs, für den sie zuständig ist. 

Der Wupperverband hat mittlerweile eine Planung vorgestellt, nach welcher das Regenrückhalte Stöcken vergrößert wird. Dadurch entstehen Kosten in Höhe von 840 000 Euro – die der Stadt Kierspe über die Wupperverbandsumlage in Rechnung gestellt wird. 30 000 Euro werden bereits im kommenden Jahr fällig, jeweils 40 000 Euro in den folgenden 20 Jahren. 

Auf der Grundlage der Abwassergebührenkalkulation für dieses Jahr ergibt dies, so hat die Verwaltung ausgerechnet, die genannten 2 Cent pro Quadratmeter bebauter Fläche. „Die Auswirkungen der Maßnahmen halten sich also im Ergebnis für den Gebührenzahler in einem recht überschaubaren Rahmen“, heißt es von Seiten der Verwaltung.

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