Keine Katastrophe im Kiersper Wald

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Die Schäden im Kiersper Wald durch den Sturm am Donnerstag sind  geringer ausgefallen als befürchtet.

Kierspe - „Das ist keine Katastrophe“, ist sich Förster Uwe Treff sicher, nachdem er am Freitagmorgen die erste Runde durchs Revier gedreht hat.

Er schätzt, dass in seinem Revier rund 1500 Festmeter Holz durch den Sturm umgeworfen wurden. Flächenwürfe habe es so gut wie keine gegeben. Lediglich ein 3000 Quadratmeter großer Bestand sei in seiner Gesamtheit geschädigt worden. Beschäftigen wird den Förster der Schaden aber in den nächsten Wochen sehr wohl. 

Treff: „Wir müssen die geschädigten Bäume bis März oder spätestens April aus dem Wald geholt haben, sonst kann das Holz durch den Borkenkäfer geschädigt werden.“ Diese Arbeiten werden sicher einige Zeit in Anspruch nehmen, da die Schäden über das gesamte Revier verteilt sind. 

Der Kiersper Förster geht nicht von einem generellen Waldbetretungsverbot aus, wie es nach dem Orkan Kyrill vor elf Jahren für viele Wochen galt. „Ich rate aber dringend dazu, den Wald nicht zu betreten. Dort stehen viele Bäume schief, die jederzeit umfallen können. Auch gibt es viele Äste, die abgerissen wurden und jederzeit zur Erde stürzen können.“

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