Zahlreiche Ideen für Schanhollenfest gesammelt

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Der Stadtmarketingverein hatte die Kiersper Vereine zu Absprachen über das geplante Fest am Hülloch eingeladen.

KIERSPE ▪ Der Stadtmarketingverein hatte am Dienstagabend zu einer Vorbesprechung eingeladen, bei der das Schanhollenfest näher geplant werden sollte. Alle Vereine waren angeschrieben worden, lediglich eine Handvoll war bis dahin der Aufforderung gefolgt und hatte eine Teilnahme am Fest zugesagt.

Möglicherweise erinnerten sich alle noch zu gut an die hoffnungslos verregnete Premiere vor zwei Jahren und hielten sich deshalb zurück.

Michael Knabe gab einen kurzen Abriss über die geplanten Aktivitäten: Der Startschuss fällt am Samstag, 13. Juli, um 14 Uhr auf dem Vorplatz der Schanhollenhöhle. Abends wird eine Band auf der Bühne auftreten, am Sonntagmorgen geht es weiter mit einem ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Frühstück an einer langen Tafel, die auf der abgesperrten Heerstraße aufgebaut wird. Enden wird das Fest dann am Sonntagnachmittag.

Soweit die Planungen, die aber erst im Bereich der Gastronomie näher ausgestaltet sind. Beim „Drumherum“, den vielen kleinen und großen Ständen, Mitmachangeboten und Schauveranstaltungen fehlt es noch, kurz: an allem, was Flair und Stimmung bei einem gelungenen Fest ausmacht. Ursprünglich war das Schanhollenfest auch Als Alternative zur Kirmes gedacht, aber Fahrgeschäfte wird es wohl nicht geben.

Bei den Planungen solle die Leitidee – die Schanhollen – nicht aus dem Auge verloren werden, mahnte Dagmar Schröder. Deshalb werde es auch wieder Höhlenführungen geben, kündigte Peter Veltens, der Eigentümer des Hüllochs, an. Die Höhlenforscher-Gruppe wolle zeigen, was sie in den vergangenen zwei Jahren geschafft hätte. Er erbot sich außerdem, beim Fest das „Schanhollen-Bräu“ auszuschenken. Die Rezeptur dazu gibt es schon seit zehn Jahren, jetzt habe die Brauerei Vormann in Hagen-Dahl zugesagt, das Spezialbier in größeren Mengen eigens für das Schanhollenfest zu brauen. Dazu passende Gläser sei en in großer Stückzahl auch schon vorhanden. Es dauerte etwas, bis die Veranstaltung in Schwung kam, aber dann sprudelten die Vorschläge: Einige Teilnehmer wollten Waffeln backen, die Kita St. Josef ein Kinderschminken anbieten.

Von der ursprünglichen Kirmes-Idee mochten sich einige Teilnehmer nicht verabschieden: „Popcorn wäre schön,“ meinte einer, Zuckerwatte, Reibeplätzchen und ein „Haut den Lukas“ würden sicher auch gut ankommen. Die ohnehin vorhandene Bühne könnte auch von anderen Gruppen genutzt werden. „Musikalische und literarische Highlights“ seien dort möglich, warben die Verantwortlichen vom Stadtmarketing, kleine Theater- und Co medypräsentationen. Ideen sind also reichlich vorhanden, sie müssen aber auch umgesetzt werden.

Der Stadtmarketingverein appelliert deshalb an alle Kiersper sich einzubringen beim Fest am Hülloch: „Privatpersonen, Vereine und Nachbarschaften – jeder kann mitmachen.“

Die Interessenten müssen sich nur rasch entscheiden. Am Freitag der kommenden Woche, 3. Mai, ist Anmeldeschluss. Bis dahin wollen die Verantwortlichen endgültig wissen, wer nun letztlich dabei sein wird und ob das Fest stattfinden kann. Für Rückfragen und Anmeldungen steht Svenja Kelm bei der Stadt zur Verfügung, E-Mail s.kelm@kierspe.de, Tel. 02359/661-140). ▪ bnt

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