Erster Weltkrieg im November Thema einer Ausstellung

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Die 1. Vorsitzende des Vereins für Städtepartnerschaften, Karin Makéreel (2. von links), und Schriftführerin Dorette Vormann-Berg (rechts) leiteten die Versammlung.

Kierspe - Bei der Mitgliederversammlung des Vereins für Städtepartnerschaften stand unter anderem ein nicht ganz fröhlicher Termin auf der Tagesordnung.

Nachdem Karin Makéreel, 1. Vorsitzende des Vereins, die Versammlung eröffnet hatte und der einzige Tagesordnungspunkt, eine im wesentlichen redaktionelle Satzungsänderung, schnell abgehandelt war und auch die üblichen Regularien wie Kassenbericht und Vorstandswahl entfielen, kam bei der anschließenden Vorstandssitzung der 9. November zur Sprache.

Dann nämlich eröffnet der Verein eine multinationale Ausstellung zum Ersten Weltkrieg. Die Ausstellung wurde bereits in Montigny und Denton gezeigt, die Ausstellungstexte hat Harald Kredler übersetzt.

Der Termin bezieht sich auf das Kriegsende. Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstands in Compiègne.

Aber auch das Schützenfest stand auf dem Programm der Vorstandssitzung, am Freitag reisen dazu Gruppen aus den Partnerstädten Montigny und Denton an. Während die Engländer und Franzosen den Weihnachtsmarkt besucht haben und auch das Stadtfest schon miterlebt haben, fehlt das Schützenfest noch im Kalender. Weil die Gäste aus verschiedenen Richtungen anreisen, musste auch das Programm entsprechend angepasst werden.

Den Auftakt macht am Freitagabend ein Besuch der Brennerei in Rönsahl, bei der Gäste und Gastgeber an einer Bierverkostung teilnehmen können. Auch diesmal werden Engländer und Franzosen in Gastfamilien untergebracht sein, gemeinsam mit ihren Gastgebern wollen sie ab Samstagnachmittag am Schützenfest teilnehmen. Platzkonzert, Fackelzug und am Sonntag die Königskrönung mit großem Zapfenstreich – das alles ist neu für die Gäste, auch wenn die meisten schon mehrfach in Kierspe waren. Für Montag ist ein Barbecue am Fritz-Linde-Stein angesagt, ehe sich die Gäste auch schon wieder auf den Heimweg machen.

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