Unterstützung für Familien: Patenschaften Jung und Alt

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Starten das Projekt „Patenschaften Jung und Alt“: Dajana Wermeckes und Hartmut Pieta von Hand in Hand.

Kierspe - Junge Familien entlasten, Kinder fördern und Menschen eine sinnvolle Beschäftigung vermitteln, kurz: Patenschaften Jung und Alt, so lautet das neue Projekt, das Dajana Wermeckes und Hartmut Pieta vom Verein Hand in Hand jetzt starten wollen. Dafür werden ältere Menschen gesucht, die Zeit und Lust haben, eine Patenschaft mit einem Kind einer jungen Familie einzugehen.

Dass dies funktioniert, davon haben sich Pieta und Wermeckes in Attendorn überzeugt. Dort gibt es schon seit 25 Jahren solch ein Projekt und dies erfolgreich. Die Verbindungen beziehungsweise Beziehungen gingen in Einzelfällen so weit, dass die Paten ihre Kinder mit in den Urlaub nehmen.

In Kierspe soll es aber erst einmal so sein, dass sie ein Patenkind für einen Nachmittag aus der Familie holen, sich in Gesprächen auf den Jungen oder das Mädchen einlassen, vielleicht mit ihm Hausaufgaben machen, ins Kino gehen, spielen – der Kreativität seien da keine Grenzen gesetzt. Es soll so etwas wie eine Art Großelternersatz sein. Dies auch vor dem Hintergrund, dass heutzutage Oma und Opa sowie Enkel häufig weit von einander entfernt wohnen.

Durch solch eine Patenschaft würde man junge Familien entlasten, sie im Alltag ein wenig unterstützen, ihnen helfen. Alle älteren Kiersper, die sich vorstellen können, Pate zu werden, sollten sich am Dienstag, 12. Juni, ab 18 Uhr im sozialen Bürgerzentrum Hand in Hand an der Fritz-Linde-Straße einfinden. Dort wird es umfangreiche Informationen über das Projekt geben – letztlich mit dem Ziel, einen Paten-Pool ins Leben zu rufen.

Über die Kindertagesstätten sollen dann die jungen Familien angesprochen werden, die sich dann wiederum unter der E-Mail patenschaften@handinhand-kierspe.de beim Verein wegen einer Patenschaft melden können. Natürlich kann man sich auch an Hartmut Pieta und Dajana Wermeckes, Tel. 01 76/78 91 75 95, wenden. Adjuta Kraus, Tel. 01 63/1 59 82 63, würde ebenfalls entsprechende Anfragen weiterleiten.

Der Verein würde dann solch eine Patenschaft – ein erstes gemeinsames Gespräch – vermitteln, dessen Gestaltung eigenständig vom Paten und der Familie vorgenommen werden soll. Was nicht heißt, dass der Verein die Patenschaften einfach laufen lassen würde, betonen Wermeckes und Pieta. Vielmehr sollen monatlich Treffen stattfinden, bei denen sich die Paten austauschen und über ihre Erfahrungen berichten.

Für Hand in Hand sei es ein „Feedback“, wie das Projekt Patenschaften Jung und Alt läuft. Gleichzeitig wird man daraus Anregungen ziehen, welche Themen für Fortbildungen aufgegriffen und angeboten werden können. Denn den Paten soll die Gelegenheit geboten werden, sich über die unterschiedlichsten Themen informieren zu lassen, wie beispielsweise neue Medien, mit denen Kinder sicherlich anders umgehen als Erwachsene. Die Paten sollen aber keine Babysitter sein, sondern vielmehr von ihren Erfahrungen an die Mädchen oder Jungen weitergeben.

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