Unterschiedliche Schilder auf Verbindungsstraße nach Antlenberg

Verbindung nach Antlenberg: Die nächste Straße sorgt für Verwirrung

Ein Teilstück der Verbindungsstraße zwischen den Kreisstraßen 2 und 3 ist mittlerweile gesperrt und noch nicht einmal mehr für den Anliegerverkehr frei. Nur land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge dürfen dort fahren. Ein Nachteil für die Anwohner, findet UWG-Ratsherr Dieter Grafe. Er will dies nun klären lassen.
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Ein Teilstück der Verbindungsstraße zwischen den Kreisstraßen 2 und 3 ist mittlerweile gesperrt und noch nicht einmal mehr für den Anliegerverkehr frei. Nur land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge dürfen dort fahren. Ein Nachteil für die Anwohner, findet UWG-Ratsherr Dieter Grafe. Er will dies nun klären lassen.

Beseitigt sind zwar die Schlaglöcher, anscheinend aber nicht die Unstimmigkeiten mit dem Wupperverband. Im Gegenteil: UWG-Ratsherr Dieter Grafe hatte bereits vor drei Jahren auch in einem offenen Brief darauf hingewiesen, dass der Verband die Straße zwischen Mühlenschmidthausen und Antlenberg rückbauen und ganz schließen wolle.

Kierspe - Dagegen sprachen allerdings alte Verträge, nach denen Ersatz für die Verbindungsstraße zwischen Rönsahl und dem Kerspetal – die damals durch das Gebiet führte, wo heute die Kerspe-Talsperre ist – geschaffen werden müsste. Vonseiten des Wupperverbands wurde das Vorhaben „Schließung der Straße“ zurückgenommen – und im November vergangenen Jahres die Schlaglochsanierung durchgeführt.

In Mühlenschmidthausen ist die Verbindungsstraße nach Antlenberg noch für Anlieger frei. Jedoch nur bis nach Rhinschen-Schmidhausen, die Verbindung nach Antlenberg dürfen nur land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge befahren.

Nichts geändert hat sich allerdings an der Beschilderung, was jetzt von Dieter Grafe kritisiert wird. Denn nach wie vor ist die Verbindungsstraße für den Verkehr gesperrt, nur Anlieger dürfen diese nutzen. Mit einer wesentlichen Einschränkung: Ein Teilstück der Straße ab Abzweig Antlenberg bis zum Abzweig Rhinschen-Schmidthausen darf nur noch von land- und forstwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden, ist sonst für jeglichen anderen, auch Anliegerverkehr gesperrt. Nur Fahrradfahrer dürfen das gesperrte Teilstück noch befahren.

Das versteht der UWG-Ratsherr, der sich zuletzt auch intensiv für die Befahrbarkeit des Bahnübergangs am Haus Rhade eingesetzt hatte (die MZ berichtete am Montag) gar nicht. Grafe will deshalb in der Sitzung des Hauptausschusses nachhaken und darauf drängen, dass dies auf jeden Fall wieder geändert wird. Schließlich habe sich an den Verträgen nichts geändert. „Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist“, sieht Dieter Grafe Nachteile für die Anwohner in dem gesamten Bereich der Kreisstraßen 2 und 3, welche mit der Straße verbunden werden. Eine Antwort oder Erklärung nach seiner Anfrage habe er dafür bislang noch nicht erhalten.

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