Kletterfreunde im Hülloch aktiv

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Blick von oben: Bestens gesichert sind die Kletterfreunde, die im Hülloch die Wände von Pflanzen und losem Gestein befreien.

Kierspe - Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen waren ab dem 17. März untersagt – jetzt ist dies unter Einhaltung der Abstandsregeln wieder erlaubt. Für die Kletterfreunde der Region heißt dies, wieder in die Wand zu gehen, um diese für die Kletterrouten vorzubereiten.

Das Ordnungsamt der Stadt Kierspe hat daher am 7. Mai den Arbeitseinsatz im Hülloch genehmigt, da es sich um keine Sportveranstaltung handelt und wenn ein Abstand von fünf bis acht Meter zwischen den Personen eingehalten wird, horizontal wie vertikal. Obwohl alle, die sich, bevor die Corona-Pandemie die Einsätze stoppte, von Markus Pempe eine E-Mail erhalten haben, ließ die Beteiligung doch zu wünschen übrig. Vier und sechs Helfer wurden bei den Arbeitseinsätzen am 9. und 16. Mai gezählt.

„Das ist natürlich eine sehr geringe Personenzahl“, zeigt sich Organisator Markus Pempe etwas enttäuscht, „wenn man bedenkt, dass die Freiwilligenliste circa 50 Personen umfasst. Ich hoffe, dass sich das in den kommenden Wochen wieder relativiert!“ Bereits am kommenden Samstag, 23. Mai, sollen es nach Möglichkeit wieder mehr Helfer werden. Die Genehmigung liegt vor und die Abstände könnten leicht eingehalten werden. Es werde an unterschiedlichen Felspartien gearbeitet und dort loses Gestein herausgebrochen. Auch in den Pausen, die zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt werden, könne auf dem geräumigen Gelände ein großer Abstand eingehalten werden.

Wenn weniger Kletterfreunde mithelfen, würde, so Markus Pempe, die Fertigstellung des Projekts – im Hülloch sollen 15 bis 20 Kletterrouten eingerichtet werden – in jedem Fall deutlich verlangsamt. Auch Nicht-Kletterer seien im Hülloch willkommen, um zum Beispiel Abraum abzutransportieren. Darüber hinaus, darauf macht der Organisator aufmerksam, bestehe die Möglichkeit, sich gegen eine kleine Spende Bruch-Steine am Hülloch abzuholen – dies sei auch mit Besitzer Peter Feltens abgesprochen.

Freiwillige Helfer (auch neue) und andere Interessierte können sich natürliche per E-Mail gerne an Markus Pempe (markuspempe@aol.de) wenden.

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