Tobias Spenke stellt am Sonntag die Instrumente in Kiersper Kirchen vor

Ungewöhnliches Konzert-Trio: Sonntag ist auch in Kierspe Orgeltag

Tobias Spenke wird beim Orgeltag Westfalen zu einer Zeitreise über vier Jahrhunderte einladen.
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Tobias Spenke wird beim Orgeltag Westfalen zu einer Zeitreise über vier Jahrhunderte einladen.

Ein Mensch, zwei Füße, zehn Finger und 1001 Möglichkeiten: Unter diesem Motto steht am Sonntag der Orgeltag Westfalen unter der Schirmherrschaft der NRW-Kultusministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sowie der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Dr. h.c. Annette Kurschus.

Kierspe - Ausgerichtet wird diese ökumenische Veranstaltung von der Evangelischen Landeskirche sowie den Bistümern Essen, Münster und Paderborn. Und am 13. Juni wird auch in Kierspe auf drei Orgeln Musik aus unterschiedlichen Epochen zu hören sein.

Den Auftakt gibt es in der Margarethenkirche an der Christian-Roetzel Orgel von 1828, weiter geht es in der Servatiuskirche in Rönsahl an der Gebrüder Kleine Orgel von 1786 und schließlich in der Kirche St. Josef an der Wolfgang Eisenbarth Orgel von 2001. Bedienen wird diese drei Instrumente Tobias Spenke, Kirchenmusiker für das Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben.

„Dem Alter der einzelnen Instrumente entsprechend wird am Sonntag Orgelmusik zu hören sein“, sagt Tobias Spenke. „Auf der ältesten Orgel in Rönsahl werde ich Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert spielen. Romantisch wird es in der Margarethenkirche mit der Christian-Roetzel Orgel und modern auf der jüngsten Orgel, der Wolfgang Eisenbarth Orgel in St. Josef.“ Etwa 20 bis 30 Minuten werde jedes Vorspiel dauern. Zwischen den einzelnen Darbietungen haben die Besucher genügend Zeit, sich zur nächsten Kirche zu bewegen. Tobias Spenke wird bei den Vorführungen etwas zu den einzelnen Orgeln und ihren Werken erzählen. Bei dieser kleinen Rundreise können die Besucher die Charakteristika der Orgeln kennenlernen. „Unsere älteste Orgel in der Servatiuskirche bietet Klangfarben, die heute ganz aus der Mode gekommen sind“, erklärt Spenke. „Zudem hat jede Orgel ihren eigenen Charakter, das vorzuführen, macht das Ganze interessant.“

„Vielleicht packt sich jeder zwischen den einzelnen Vorführungen ein Stück Kuchen aus, setzt sich auf eine Mauer und geht dann zur nächsten Kirche. So stelle ich mir ganz entspannt den Orgeltag am Sonntag vor“, sagt der Organist.

Das Programm

Der Orgeltag am Sonntag, 13. Juni – der Eintritt ist frei:

15 Uhr Margarethenkirche mit der Christian-Roetzel Orgel von 1828

16.15 Uhr Servatiuskirche Rönsahl mit der Gebrüder Kleine Orgel von 1786

17.30 Uhr St. Josef mit der Wolfgang Eisenbarth Orgel von 2001

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