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Ungewisse Kita-Zukunft: Kirchenkreis nimmt erneut Stellung

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Von: Johannes Becker

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Die Arbeitsplätze der Kita-Mitarbeiter sind nach Aussage des Kirchenkreises gesichert.
Die Arbeitsplätze der Kita-Mitarbeiter sind nach Aussage des Kirchenkreises gesichert. © Crummenerl, Rainer

„Die Weiterführung aller Arbeitsverhältnisse ist gesichert“, verspricht der Trägerverbund der Evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg im Hinblick auf die Kündigung der Trägerschaft des Evangelischen Kindergartens in Rönsahl.

Kierspe - „Die Nachricht über die Abgabe der Trägerschaft der Kindertagesstätte in Rönsahl in der vergangenen Woche löste bei den sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kindertagesstätte Traurigkeit aus. Man hatte gehofft, dass es auch über den 31. Juli hinaus mit der Kita-Arbeit vor Ort hätte weitergehen können. Bei aller Traurigkeit über die Entscheidung der Kirchengemeinde waren die Mitarbeitenden davon aber nicht überrascht“, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises.

Schon in der Vergangenheit hätten die Verantwortlichen den Angestellten die komplexe Problematik nicht verheimlicht und auch klar gemacht, dass man in dieser Situation alle Möglichkeiten durchdenken müsse. Bereits in dieser Woche habe sich Dirk Cechelius, Geschäftsführer des Trägerverbundes, mit den Mitarbeiterinnen persönlich getroffen. Dabei seien die genauen Gründe für die Entscheidung erläutert worden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren natürlich traurig über die Abgabe der Trägerschaft, sie hatten auf einen Fortgang gehofft. Auf der anderen Seite war es aber ein Austausch, in dem ich die Mitarbeitenden als gefasst und verständnisvoll erlebt habe. Denn es ist klar geworden, dass die Kirchengemeinde die Kindertagesstätte sehr gerne weitergeführt hätte, aber ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ließen ihr dazu keine Wahl mehr“, schildert Cechelius den Austausch mit den Kita-Mitarbeitern.

Ein zentraler Inhalt des Gespräches sei die berufliche Zukunft aller sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen. „Ich habe hier fest zugesagt: Die Weiterführung aller Arbeitsverhältnisse ist gesichert! Wir haben eine Verantwortung für unsere Mitarbeitenden und der kommen wir natürlich auch nach dem 31. Juli nach“, macht Cechelius deutlich. „Wir werden allen nicht nur neue Stellen anbieten, sondern mit jedem Mitarbeitenden auf Basis seiner persönlichen Situation sprechen. Wir wollen für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter eine bestmögliche Lösung finden und den Wechsel im Sommer damit so reibungslos wie möglich hinbekommen.“

Nicht nur für die Mitarbeitenden stehen Veränderungen an. „Auch für die Kinder in den beiden Gruppen wird sich ab dem Sommer die Gesamtsituation ändern. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es ein großes Anliegen, dass die Kinder bei allen anstehenden Umstellungen pädagogisch ideal begleitet und betreut werden. Deswegen wurde das Treffen auch genutzt, sich hierüber auszutauschen und erste Ideen dafür zu entwickeln“, so Cechelius.

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