Zahlreiche Feuerwehr-Einsätze / Keine großen Schäden im Forst

Ungestürzte Bäume blockieren etliche Straßen in Kierspe

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Kierspe - Auch wenn der Sturm seine volle Wirkung in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens entfaltete, waren auch in Kierspe die Auswirkungen spürbar. Wir fassen die Ereignisse hier zusammen.

So wurde um 6 Uhr der Löschzug 4 alarmiert, weil im Bereich Bollwerk ein Baum auf die Bundesstraße 54 gestürzt war und diese blockierte. Der Baum wurde von einer Autofahrerin übersehen, die dann mit ihrem Wagen in das Hindernis fuhr – bei dem Unfall unverletzt blieb. Die Kiersper Wehrleute zerkleinerten den Baum, um dann die Stücke von der Fahrbahn tragen zu können. 

Bereits auf dem Weg zu dieser Einsatzstelle mussten die Wehrleute einen Baum zerkleinern, der noch nicht gemeldet worden war, aber ebenfalls die Straße blockierte. 

Der Einsatz war gerade beendet, als die Leitstelle erneut die Wehrleute des Löschzuges 4 um 7.37 Uhr alarmierte. Dieses Mal wurde sie zu einem Einsatz an die K 25 zwischen Handweiser und Haus Berkenbaum gerufen. Dort blockierte ebenfalls ein Baum die Straße. Vor Ort war die Kettensäge erneut das Mittel der Wahl. 

Mit eben diesen Sägen wurde auch ein Baum zerkleinert, der kurze Zeit später im Bereich L 528, Abzweigung K 25 auf die Fahrbahn gefallen war und diese blockierte. Dieses Mal wurde der Löschzug Stadtmitte alarmiert – und zwar genau um 7.41 Uhr. Als die Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen und 13 Helfern vor Ort eintrafen, wurde der Baum zerkleinert und von der Straße geräumt, damit diese im Anschluss wieder freigeräumt werden konnte. 

Im Laufe des Vormittags wurde die Feuerwehr selbst – wenn auch nur indirekt – zum Grund eines Einsatzes. Seit einigen Monaten wirbt die Kiersper Wehr mit Plakaten an den Bauzäunen im Bereich der Kreuzung Wildenkuhlen für bürgerliches Engagement in den Zügen und in der Jugendfeuerwehr. Doch diese Plakate boten dem Wind so viel Angriffsfläche, dass die Zäune drohten, auf die Straße zu stürzen. 

Beseitigt wurde die Gefahr von der Besatzung eines Streifenwagens, der von Anwohnern gerufen worden war. Gleich selbst tätig waren Anwohner im Bereich Kiersperhagen geworden. Dort war ein Baum auf eine Straße gestürzt. Ein besorgter Kiersper hatte zwar die Wehr gerufen, doch die musste nicht tätig werden, weil ein Anwohner den Baum von der Straße geholt hatte.

Von größeren Schäden blieben auch die Waldbesitzer nach ersten Erkenntnissen weitgehend verschont. Bereits in den Morgenstunden hatte Förster Uwe Treff sein Revier und damit auch große Teile des Kiersper Waldes abgefahren. 

„Da ist nicht viel passiert, es gab zwar einzelne Windwürfe, aber auch diese halten sich in ihren Ausmaßen in Grenzen“, so der Forstfachmann. Einige Bäume würden nach dem Sturm noch „schief hängen“. Diese müssten in den kommenden Tagen von Waldarbeitern beseitigt werden, um Gefahren abzuwenden.

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