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Frontalkollision: Autofahrer gerät in den Gegenverkehr und schleudert in Böschung

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Von: Markus Klümper

Frontalkollision: Autofahrer gerät in den Gegenverkehr und schleudert in Böschung
Ein Auto geriet in Kierspe in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem anderen Wagen. © Markus Klümper

Die L528 gehört in manchen Abschnitten zu den Straßen, deren Tücken offenbar häufig unterschätzt wird. Am Dienstagabend kam es erneut in Höhe Schnörrenbach zu einem heftigen Unfall.

Kierspe - Ein junger VW-Fahrer befuhr um 18.42 Uhr die Heerstraße von Meinerzhagen in Richtung Kierspe. In einer Rechtskurve geriet er in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Audi einer 53-jährigen Kiersperin.

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Polo des 19-jährigen Unfallverursachers in die Böschung geschleudert, wo der Kleinwagen auf der Seite liegenblieb. Ein Ersthelfer hat dem Meinerzhagener geholfen, aus dem Auto zu klettern.

Frontalkollision: Autofahrer gerät in den Gegenverkehr und schleudert in Böschung

Obgleich das Unfallstelle auf den ersten Blick ein erschreckendes Bild bot, ist den beiden Beteiligten offenbar nichts Gravierendes passiert. Beide kamen vorsorglich mit Rettungswagen ins Krankenhaus, doch der Notarzt konnte vor Ort Entwarnung geben. Auch die Feuerwehr brauchte kaum tätig zu werden. Der Löschzug 1 war mit 17 Kräften vor Ort, brauchte aber lediglich die Batterien abklemmen und geringe Mengen ausgelaufener Betriebsmittel unschädlich zu machen.

Frontalkollision: Autofahrer gerät in den Gegenverkehr und schleudert in Böschung
Das Auto des Unfallverursachers schleuderte in die Böschung. © Markus Klümper

Sowohl der Polo als auch der Audi A3 Kombi erlitten nach Einschätzung der Polizei Totalschäden und mussten abgeschleppt werden. Beziffert wird der Schaden auf rund 15.000 Euro. Die Landstraße 528 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Die Polizei vermutet nach ersten Ermittlungen, dass zu hohe Geschwindigkeit in Verbindung mit regennasser Fahrbahn zu dem Unfall geführt hat.

Erst vor fast genau einem Monat hat sich an derselben Stelle ein Unfall ereignet, bei dem Rettungskräfte und Polizei drei Stunden lang nach dem geflüchteten Fahrer suchen mussten.

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