Polizei sucht Hinweise

Unbekannter schießt auf eine Katze

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Kleiner als ein Zwei-Cent-Stück, aber dennoch können sie bei Katzen lebensgefährliche Verletzungen verursachen: Diese beiden Luftgewehr-Projektile mussten in einer Notoperation aus dem Körper des Katers geschnitten werden.

Kierspe - Zwei Projektile gruben sich tief ins Fleisch von Jack und verletzten den Kater schwer. Zwischen 11 und 14 Uhr war das Tier am Sonntag auf dem Tulpenplatz unterwegs. Mit einem Luftgewehr feuerte ein bisher unbekannter Täter mehrere Schüsse auf das Tier und verletzte es lebensgefährlich.

Von Matthias Clever

Eine Notoperation rettete dem Kater das Leben. Noch immer liegt das Tier derzeit und braucht absolute Ruhe.

„Wer so etwas macht ist doch schwer krank im Kopf“, schimpft Wolfgang Oetinghaus. Der Rentner lebt am Tulpenweg und ist Besitzer des Katers. Jack ist nicht der richtige Name des Tiers – so soll er nur in diesem Artikel genannt werden. Die Sorge seines Besitzers ist zu groß, dass der unbekannte Tierquäler sein Werk vollendet und den Rassekater erschießt. „Er hört auf seinen Namen. Daher will ich seinen richtigen Namen nicht veröffentlichen“, erklärt Oetinghaus. Der Rentner ist entsetzt, dass Menschen auf Katzen schießen.

Nun will er die Öffentlichkeit warnen, dass am Tulpenplatz geschossen worden ist. „Da laufen immer viele Katzen und Hunde herum – außerdem sind auch Kinder unterwegs. Ich hoffe, dass die Menschen die Augen offen halten.“

Außerdem hat Wolfgang Oetinghaus Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Oetinghaus: „Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Luftgewehr um ein altes Modell handelt, da die neueren nicht einen solchen Druck haben. Die alten sind vergleichbar mit einem Kleinkaliber.“

Hinweise von Zeugen, die am Sonntag in der Zeit von 11 bis 14 Uhr etwas Verdächtiges am Tulpenplatz gesehen haben, nimmt die Polizei in Meinerzhagen entgegen. Die Telefonnummer lautet 0 23 54 / 9 19 90.

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