Umfangreiches Familienprogramm beim Hühnerfest der Awo

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Der Chor Capella Femina sang am Samstag im Bauerncafé.

Kierspe - „Heute ist ein herrlicher Tag“ sangen die Frauen von Capella Femina, und das sahen die vielen kleinen und großen Besucher des Hühnerfestes der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Samstag wohl auch so – zumindest, so lange es trocken blieb. Doch auch vom dann noch einsetzenden Regen ließen sich die Gäste die gute Laune nicht verderben.

Viele Kinder der beiden Awo-Kitas Liederwiese und Rasselbande und ihre Familien waren zum Haunerbusch gekommen. Sie machten begeistert mit, als Ralf Franke aus Lüdenscheid sie mit seiner Gitarre zuerst zu einem musikalischen Bauernhofbesuch einlud und anschließend alle mit in den Zirkus nahm. Kleine und Große stampften wie Elefanten, galoppierten wie Pferde und drehten sich wie Ballerinas.

Die Awo hatte ein umfangreiches Familienprogramm vorbereitet, in das alle Kiersper Awo-Einrichtungen eingebunden waren. Bei den Mitarbeiterinnen der Sozialstation gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, am Stand der Kita Rasselbande Steaks und Würstchen und die Küche des Seniorenzentrums bewirtete die Gäste mit leckerer Erbsensuppe. Unterstützt wurden die Veranstalter außerdem wieder vom Schalke-Fanclub Kerspe-Knappen, der mit einem Getränkerondell und einem Reibekuchenstand vor Ort war.

Die Erzieherinnen der Kita Liederwiese boten gegen kleines Geld nicht nur Tattoos und Zöpfeflechten an, sie luden auch in die Räume der Kita zu einem Kindertheater ein. Das „IchundDuo“ aus Lüdenscheid variierte ein zeitloses Thema: „Maus und Frau Kanin – eine ziemlich gute Freundschaft“. Gebannt verfolgten die Kinder die Aufs und Abs in der Freundschaft des ungleichen Paars, denn die superschlaue Frau Kanin alias Clara Edel und die etwas unbedarfte Maus, gespielt von Susanne Diebel, mussten sich einer Herausforderung stellen – sie mussten umziehen, weil Aldi ausgerechnet auf ihrer Wiese bauen wollte.

Bläserklasse 6.3 der GSK spielt Zugabe

Die Tombola hatte ihr Domizil im Seniorenzentrum, alles andere fand auf dem Außengelände statt. Die Bläserklasse 6.3 der Gesamtschule unter Leitung von Petra Menges musste deshalb erst eine Regenpause einlegen und drängelte sich anschließend unter einen der vorsorglich aufgestellten Pavillons. Ihr Programm passte gut – sie spielten unter anderem „Cloudius“. Das Stück handele vom Wetter, erläuterte Petra Menges. „Zuerst bläst der Wind, dann beginnt es zu regnen, aber dann scheint auch wieder die Sonne.“ Der Beifall des Publikums war den jungen Musikern sicher, sie spielten sogar eine Zugabe, ehe sie dann mit ihren Eltern am Hühnerfest teilnahmen.

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