Übung: Radioaktive Brennstäbe im Volme-Freizeitpark?

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Kierspe - Anwohner und Passanten können aufatmen: Es wurden keine radioaktiven Brennstäbe oder andere gefährliche Substanzen im Volme-Freizeitpark gefunden. Die Vollschutz-Anzüge wurden von der Kiersper Feuerwehr nur im Rahmen einer Übung getragen.

Die Parkanlage war nämlich die Kulisse für den ersten "Außendiensteinsatz" nach zahlreichen Theoriestunden in der "dunklen Jahreszeit". Gleich drei Einsatzszenarien haben die 40 Kräfte der Löschzüge 1 und 2 in der gemeinsamen Aktion geprobt. Neben einem Gefahrgutunfall - für den im Ernstfall die Schutzbekleidung nötig wäre - wurden auch ein Brandeinsatz simuliert und die Rettung einer Person aus der Volme geübt.

Um 8.30 Uhr ging es am Sonntagvormittag los. Bei strahlendem Sonnenschein, der bereits zu der frühen Stunde schweißtreibend wirkte. Zwei Stunden wurden für die Übung eingeplant, in denen die Feuerwehrleute in drei Gruppen alle Stationen durchlaufen haben. 

Feuerwehr-Übung in Kierspe

Die Besatzung des Einsatzleitwagens hatte dabei noch einen vergleichsweise entspannten Job, nicht so hektisch wie im Ernstfall. Für die Mannschaften der weiteren sieben Fahrzeuge war die Übung bei aller Begeisterung und guter Laune schon etwas härter. 

Geplant wurde die Übung von vier Kameraden: Andreas Pfaffenbach, Leiter des Löschzugs 1, mit den Gruppenführen Bastian Wieder und Christian Bergau (ebenfalls LZ1) sowie Benjamin Wolf, Gruppenführer im Löschzug 2. Eine Beförderung gab es auch: André Schaller besuchte den zweiwöchigen Kurs "Zugführer Basis" am Münsteraner Institut der Feuerwehr. Seine Ernennung zum Brandinspektor erhielt er vom stellvertrenden Wehrleiter Mike Budde.

Die Bürger in Kierspe konnten sich bei der Übung mal einen Eindruck verschaffen, wieviel Freizeit die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren opfern. Das ist der Preis für das ehrenamtliche Engagement, das im Ernstfall Leben rettet.

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