Überprüfung der Querungshilfen

Michaela Otto und Hannelore Hemmerling überzeugten sich vor Ort von der Gefährlichkeit einer Überquerung der Friedrich-Ebert-Straße vor der Einmündung der Kastanienallee. ▪

KIERSPE ▪ Nach Schulschluss bietet sich am Ende der Kastanienallee auf der Friedrich-Ebert-Straße immer das gleiche Bild. Zahlreiche Schulkinder überqueren die Fahrbahn – und damit nicht nur die beiden Fahrspuren, sondern, auch noch eine Abbiegespur – um auf die gegenüberliegende Seite zu gelangen.

Die rund 30 Meter entfernte, in Richtung Wildenkuhlen liegende Querungshilfe bleibt dabei unbenutzt. Ein Zustand, den die Vertreter der Wählergemeinschaft Pro Kierspe so nicht mehr hinnehmen möchten, da sie die Sicherheit der Schüler gefährdet sehen.

In einem Antrag, der in der nächsten Ratssitzung behandelt werden soll, heißt es dazu: „Durch die Öffnung des Gesamtschulgeländes zur Kastanienallee nutzen viele Schüler diesen Weg. Viele davon müssen die Friedrich-Ebert-Straße queren und nutzen dafür natürlich den kürzesten Weg, auch wenn hier keine Querungshilfe vorhanden ist.

Die zweite Querungshilfe nach der Einmündung Otto-Ruhe-Straße wird für die Querung – zumindest durch Schüler – nur selten angenommen, so dass über eine Verlegung direkt nach der Einmündung Krähennocken gegenüber der Kastanienallee nachgedacht werden sollte.

Desweiteren ist zu beobachten, dass das vorhandene Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde häufig nicht eingehalten wird. Zudem scheint der „Blitzer“ an der Einmündung Otto-Ruhe-Straße durch seine unfallbedingte Schieflage seit langem außer Dienst. Auch dadurch drängen sich uns die Fragen auf, ob der Standort überhaupt richtig ist und ob es nicht sinnvoll ist, auch in Richtung Dorf einen „Blitzer“ zu installieren?

Durch die wiederholte Beobachtung von aufmerksamen Bürgern wurden wir in unserer Telefonsprechstunde auf diesen Missstand hingewiesen.“

Die Pro-Kierspe-Vertreter im Ausschuss für Schule und Kultur, Michaela Otto und Hannelore Hemmerling, haben aus diesem Grunde den Antrag an den Rat der Stadt Kierspe gestellt, dass die Verwaltung im Rahmen der Schulwegesicherung umgehend die Querungshilfen an der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe Nordpol auf ihren Nutzen überprüfen und Vorschläge machen soll, wie der Verkehr dauerhaft zur Einhaltung des vorhandenen Tempolimits gebracht werden kann.

Außerdem wurde Bürgermeister Frank Emde von der Wählergemeinschaft gebeten, Pro Kierspe den aktuellen Schulwegeplan zukommen zu lassen, damit die Politiker überprüfen können, ob noch weitere Missstände bei der Sicherung der Schulwege bestehen. ▪ Johannes Becker

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