Dreijähriges Kind spielt mit Herd in der Küche

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Überhitzte Kochplatten eines Elektroherdes in der Küche eines Bungalows waren der Auslöser eines Feuers auf dem Herd, das jedoch rechtzeitig bemerkt wurde und schnell gelöscht werden konnte.

RÖNSAHL ▪ Relativ glimpflich verlief ein am Donnerstagabend in einem Bungalow in der Ortslage Am Stade gegen 22 Uhr ausgebrochener Zimmerbrand.

In der Küche der ebenerdig gelegenen Wohnung hatte sich, so die Ermittlungen der Polizei, der dreijährige Sohn der Wohnungsinhaber am dort installierten Elektroherd zu schaffen gemacht und dabei wohl – von der nebenan im Wohnzimmer weilenden Mutter unbemerkt – mehrere Herdplatten angeschaltet.

Das hatte schnell zu einer Überhitzung der Kochfelder und zum Ausbruch eines offenen Feuers auf dem Herd geführt. Als die Mutter durch starken Brandgeruch aufmerksam wurde, tat die Frau das einzig Richtige und rief sofort die Feuerwehr zur Hilfe. Danach verließ sie mit ihrem Kind die Wohnung. Die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Lüdenscheid löste Sirenenalarm aus und rief damit die Löschzüge 3 (Rönsahl) sowie 1 und 2 (Kierspe) auf den Plan, die mit mehreren Löschfahrzeugen und rund 50 Mann Besatzung ausrückten.

Die örtliche Feuerwehr unter Einsatzleitung von Löschzugführer Karsten Werner hatte die Lage glücklicherweise schnell im Griff, so dass sowohl die Kollegen aus Kierspe wie auch der sicherheitshalber mit alarmierte Notarzt nicht eingreifen mussten. Denn nachdem das Feuer am Herd abgelöscht werden und zuvor der Herd stromlos geschaltet werden konnte, beruhigte sich die Lage schnell, und größerer Sachschaden konnte auf diese Weise glücklicherweise vermieden werden. Nach gründlicher Durchlüftung der Wohnung mittels des Überdruck-Belüfters konnten die Hausbewohner in ihre Wohnung zurückkehren und dort auch übernachten.

Die Feuerwehr verhinderte durch beherztes Eingreifen größeren Schaden, denn der hätte entstehen nen können. ▪ Cr

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