Weihnachtsmarkt lebt vom besonderem Flair

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Stefan Becker (links) und Jörg Fischer vom bürgerschaftlichen Organisationteam informierten über die Modalitäten des diesjährigen Weihnachtsmarktes in Rönsahl ▪

RÖNSAHL ▪ Lange noch nachdem die Sache gelaufen, die letzten Stände abgebaut, die Aussteller und Marktbetreiber Bilanz gezogen hatten, war der im Vorjahr bereits zum zweiten Male an dieser Stelle, nämlich in der und rund um die historische Brennerei in Rönsahl aufgezogene Weihnachtsmarkt in aller Munde und „das“ Gesprächsthema überhaupt. Bis ins kleinste Detail hervorragend organisiert und insgesamt derart „stimmig“, wie man sich eine solche Veranstaltung besser kaum vorstellen kann, hatte der Rönsahler Weihnachtsmarkt nach Meinung aller Beteiligten alle seine Vorgänger deutlich den Schatten gestellt.

Müßig, darüber zu sinnieren, ob das einzig und allein dem Standortwechsel und dem „Umzug“ vom zentralen Marktplatz mit seinen doch eingeschränkt nutzbaren räumlichen Möglichkeiten zum Gebäudekomplex der historischen Brennerei und deren ganz besonderem Flair zuzuschreiben war oder doch vielmehr am veränderten Gesamtkonzept gelegen hat. Festzuhalten bleibt, dass der Rönsahler Weihnachtsmarkt nun spätestens seit dem vorigen Jahr weit über die Grenzen von Ort und Stadt hinaus bekannt ist und weithin viel Zuspruch gefunden hat.

Seinerzeit hatten schätzungsweise rund 3000 Besucher den Weg zum Rönsahler Weihnachtsmarkt gefunden. Dabei zahlte sich insbesondere aus, dass nicht in erster Linie der Kommerz die Hauptrolle gespielt hatte, sondern dass das Ganze vielmehr von der großen Vielfalt an Aktionen profitierte, die Vereinswelt, Privatpersonen und örtliche wie überörtliche Institutionen zum Gelingen beigetragen hatten.

Und dass das auch in diesem Jahre so sein wird, davon geht das mit der Organisation befasste und ehrenamtlich tätige Organisationsteam für den Weihnachtsmarkt, das nämlich sind Jörg Fischer, Stefan Becker, Karl-Heinz Rappold und Matthias Döring aus. Bei einer kürzlich stattgefundenen ersten Vorbesprechung, zu der in die Brennerei eingeladen worden war, zeichnete sich bereits ab, dass die Zahl der Aussteller in diesem Jahr eine neue Rekordmarke erreichen wird.

Bereits zum relativ frühen Zeitpunkt haben sich mehr als sechzig Standbetreiber mit ganz unterschiedlichen Exponaten angemeldet. Durch Festlegung von möglichst einheitlichen Standgrößen, einhergehend mit einer Erweiterung des Ausstellungsgeländes, ist zudem eine Aufstockung auf insgesamt achtzig Stände möglich geworden, so dass derzeit noch einige Anmeldungen erfolgen können.

Dies unter Beachtung der Maxime, dass Vereine und private Marktbetreiber auch diesmal den Vorrang vor kommerziellen Beschickern haben werden. Gern gesehen sind Handwerker und Künstler jeder Art, denen man bei ihrer Arbeit vor Ort über die Schultern schauen kann. „Denn unser Weihnachtsmarkt lebt durch seine Stimmung und wird getragen von den Menschen und von Mitmachaktionen. Feuer, Fackeln, Kerzen werden so weit wie möglich an die Stelle von herkömmlichen Lampen und Scheinwerfern, die viel Strom verbrauchen, treten“, geben die Organisatoren die große Richtung vor.

Ein Blick auf die Struktur der Marktstände und die entsprechenden Angebote, so weit das zum jetzigen Zeitpunkt bereits möglich ist, verspricht wiederum ein unterhaltsames und vielseitiges Angebot seitens der Vereinswelt, wobei sowohl an Kinder als auch an Erwachsene gedacht ist.

Kunstgewerbe und Accessoires, die in die Weihnachtszeit passen, wie auch ein im Rahmen gehaltenes kulinarisches Angebot mit entsprechender Vielfalt werden das umfangreiche Programm abrunden.

Der Weihnachtsmarkt in Rönsahl findet statt am Samstag und Sonntag, 1. und 2. Dezember, und beginnt an beiden Tagen jeweils um 12 Uhr. Das offizielle Ende ist für 21 Uhr angesetzt.

Eine weitere Besprechung, in erster Linie gedacht für alle, die beim ersten Termin nicht dabei waren, ist für Dienstag, den 30. Oktober ab 18 Uhr im oberen Trakt der historischen Brennerei angesagt. ▪ cr

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