SGV Kierspe: Heißgetränke und Grünkohl

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36 Frauen und Männer des SGV Kierspe machten sich Mittwochnachmittag zur traditionellen Punschwanderung auf.

Kierspe - Würzig und heiß dampfend war der Glühwein, zu dem sich die Kiersper SGV-Abteilung im Rahmen ihrer traditionellen Punschwanderung am Mittwochnachmittag aufmachte.

Punsch gibt es bei den Wanderfreunden aber schon lange nicht mehr. „Den gab es nur, als wir noch im Arney unser Ziel hatten“, erinnerte sich Heidrun Schmidt vom SGV. „Das ist aber schon gut 45 Jahre her.“ Jetzt gibt es bei den Wanderern alternativ heißen Glühwein und für die Männer auch einmal ein Bier.

Die Getränke mussten sich die Teilnehmer aber erst verdienen. Bereits um 16 Uhr traf sich eine Gruppe von 36 Frauen und Männern am Montignyplatz. Über die Wiesen querfeldein und durch Bäche ging es von dort Richtung Thingslindestraße, durch das Rauzerbachtal zum Haus von Angelika und Armin Vollmer, wo der Glühwein bereits in einem großen Topf blubberte.

Vorsitzender Olaf Stelse wünschte den Wanderern ein gesundes und gutes Neues Jahr mit vielen gemeinsamen Aktivitäten.

Dort machten sie jedoch nur einen kurzen Stopp, denn das Endziel des Tages war die Gaststätte „Zum alten Bahnhof“. Bratkartoffeln, Grünkohl und Mettwurst warteten dort schon auf die hungrigen Wanderer. Zum Abendessen fanden sich in dem Lokal 45 Frauen und Männer ein – die Nichtwanderer ließen die Gruppe anwachsen.

Verbunden mit der Einladung zur Punschwanderung war der Wunsch der SGV-Leitung auf ein gesundes und gutes Neues Jahr und viele gemeinsame Aktivitäten im kommenden Jahr. Auch bedankte sich der Vereins-Vorsitzende Olaf Stelse bei allen, die für das Turmfest oder den Weihnachtsmarkt Kuchen und Potthucke gebacken hatten.

Der Abschluss der Wanderung war ein Grünkohlessen in der Gaststätte „Zum alten Bahnhof“.

Die Punschwanderung hat inzwischen Tradition. Zu diesem Anlass treffen sich seit 49 Jahren die Wanderfreunde immer am Ende des Jahres. Früher gingen sie noch andere Wege. Diese führten unter anderem zu der Grillhütte in der Schnörrenbach. Damals wurde der Punsch noch in einem großen Kessel über einem Grillfeuer erhitzt.

„Es war eine Art Resteparty, die wir feierten“, erinnerten sich noch einige der Wanderer. „Alles was zu Hause von den Feiertagen übrig geblieben war, kam in den Punsch hinein.“ Gerade seien damals die wenigsten nach Hause gegangen. Inzwischen seien sie ruhiger und vernünftiger geworden – alles verlaufe eher in geordneten Bahnen.

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