Tiny Houses

Maximal nur fünf Hütten aufstellen

Belkenscheid - tiny houses - Borkenkäferholz
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Der Kiersper Staplawi-Ausschuss befürwortet die tiny houses von Lisa und Tim Gelzhäuser auf Belkenscheid. Der Märkische Kreis hingegen sieht sie eher kritisch.

Breite Zustimmung durch alle Fraktionen fand in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung das Thema „tiny house Hütten in der Ortslage Belkenscheid“. Ausschussvorsitzender Holger Scheel unterbrach dafür auch die Sitzung, um Timo Gelzhäuser Gelegenheit zu geben, sich zu seinem Vorhaben zu äußern.

Kierspe - „Wir dürfen nichts aufstellen“, machte Gelzhäuser deutlich, dass das Baurecht das Aufstellen von Hütten, die aus Borkenkäferholz hergestellt werden, nicht erlaubt. Dabei wäre dies „ein Highlight für Kierspe“, meinte Gelzhäuser. Denn diese Hütten sollen nicht nur als Ausstellungsstücke fungieren, sondern auch von Touristen genutzt werden können.

Förderung durch Leader und Land

Außerdem würde das Vorhaben nicht nur durch das Leader-Programm, sondern auch durch das Land gefördert. „Wir wollen aber keine riesige Ferienhaussiedlung aufbauen“, machte Timo Gelzhäuser deutlich, das beabsichtigt ist, nicht mehr als fünf „tiny houses“ aufzustellen. Wahrscheinlich würde es aber erst einmal bei einem bleiben.

Möglich wird solch ein Aufstellen von Hütten nur durch einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Dies bejahte Rainer Schürmann, Leiter des Sachgebiets Bauen und Planen auf entsprechende Anfrage. Was bedeutet, dass der Vorhabenträger die Kosten für die Planerstellung übernimmt. Timo Gelzhäuser signalisierte bereits dies tun zu wollen.

Allerdings befürchtete nicht nur Horst Becker, dass „es beim Märkischen Kreis sehr schwierig werden“ könnte, zumal in der Stellungnahme des Kreises, wie bereits berichtet, die Errichtung von Hütten als problematisch bezeichnet wird. Nicht zuletzt sicherten daher die Mitglieder des Ausschusses den Gelzhäusers „volle Unterstützung“ ebenso zu wie sie ihnen „viel Glück“ wünschten.

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