200 Tonnen Kopfsteinpflaster

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Mit zwei Lastwagen war die Firma Kriesten bei der Aktion im Einsatz. ▪

KIERSPE ▪ Die ersten Interessenten standen morgens schon um 6.30 Uhr auf dem Tulpenplatz, obwohl die Abgabe des Kopfsteinpflasters erst für 8 Uhr angekündigt war.

Fast 200 Tonnen B-Sortierung lagen auf dem Platz, alles Pflaster, welches einmal den alten Kiersper Bahnhof befestigt hatte.

Allerdings gab es pro Person nur eine begrenzte Menge des begehrten Pflasters, so konnte der erste Interessent nicht die ganzen 200 Tonnen für sich beanspruchen. „Wir geben pro Haushalt einen Lkw Steine ab, das sind rund zehn Tonnen“, erklärte Bernd Kriesten von der Bauunternehmung die Modalitäten. Mit einer Tonne Pflaster können etwa zwei bis drei Quadratmeter belegt werden.

Da die B-Sortierung wirtschaftlich nicht mehr zu verwerten war, hatten sich die Stadt Kierspe und die Firma Kriesten entschlossen, es im Rahmen einer Spende abzugeben. Die Firma Kriesten stellte einen Radlader und zwei Laster kostenlos zur Verfügung, erwartete aber dafür und für die Steine eine angemessene Spende. Die Einnahmen aus der Aktion gehen ungekürzt für die noch zu gründende Jugendeinrichtung „dreiundneunzig“ im Stadtteil Bahnhof.

Mittags um 12 Uhr war die Aktion beendet und Bernd Kriesten zählte 1075 Euro Erlös, ein Betrag, mit dem einiges in der neuen Jugendeinrichtung bewegt werden kann.

Neben der B-Sortierung des Kopfsteinpflasters hat die Stadt Kierspe auch noch A-Sortierungen anzubieten. Diese A-Sortierung soll vermarktet werden, Interessenten können sich bei der Stadt erkundigen, zu welchen Konditionen das restliche Kopfsteinpflaster gekauft werden kann. ▪ geg

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