Vorsicht beim Zünden

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Die Produktauswahl bei Silvesterartikeln ist in vielen Läden groß, wie hier im Hit-Markt in Meinerzhagen. Von Kleinstfeuerwerk über Raketen bis hin zu den beliebten Mehrschussbatterien ist heute noch einiges zu haben.

Kierspe - Morgen ist es wieder soweit: Silvester steht vor der Tür. Pünktlich um 24 Uhr werden dann wohl wieder Raketen am Himmel und Böller am Boden explodieren. So ist es für viele Menschen Brauch.

Damit es mit dem Silvesterfeuerwerk klappt, gibt das Ordnungsamt wichtige Hinweise für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Denn nur in der Zeit vom 28. bis zum 30. Dezember ist der Verkauf der Feuerwerkskörper erlaubt, abgebrannt werden dürfen sie nur am 31. Dezember und 1. Januar. 

Dabei sollten die Sicherheitshinweise beachtet und einige Tipps beherzigt werden. So können in der Silvesternacht Unfälle durch Böller, Kracher und Co. vermieden werden, teilt das Ordnungsamt in Kierspe mit. 

„Feuerwerkskörper ohne Zulassung, umgangssprachlich oft Polenböller genannt, dürfen weder gekauft noch gezündet werden“, warnt Monika Hofmann vom Ordnungsamt, denn die Sprengwirkung sei unkalkulierbar. 

Die wichtigsten Merkmale für Käufer sind das CE-Zeichen und die Registriernummer, beispielsweise 0589-F2-1234 (0589 steht für die Prüfstelle, F2 für die Feuerwerkskategorie 2 und 1234 als fortlaufende Nummer). 

Seit drei Tagen gibt es in verschiedenen heimischen Läden nun sämtliche Feuerwerksprodukte, die stets heiß begehrt sind. „In den vergangenen Jahren sind diese Mehrschussbatterien äußerst beliebt geworden“, erklärt Moritz Wesche, stellvertretender Filialleiter beim Hagebaumarkt. „Ansonsten sind natürlich Raketen, Böller und Kleinstfeuerwerk, wie immer, sehr beliebt“, fügt er hinzu. 

Im Hagebaumarkt in Kierspe ist während des Verkaufs von Silvesterkrachern ein Mitarbeiter allein dafür zuständig, die Kunden auch in Sicherheitsfragen zu beraten.

Beim Gebrauch von sogenannten Mehrschussbatterien geben die Experten einige Tipps: Sie sollten so aufgestellt werden, dass sie nicht umfallen können, denn einmal angezündet, lassen sie sich nicht mehr stoppen. Hinweise zum sicheren Gebrauch findet man in der Gebrauchsanleitung, die immer in deutscher Sprache aufgedruckt ist. 

Den Feuerteufeln unter den Kierspern bleibt also noch heute Zeit, sich mit genügend Silvesterartikeln auszustatten und sie mit gebotener Vorsicht zu benutzen, um in der Silvesternacht nicht etwa als Patient in einem Krankenhaus zu landen.

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