Auf den (Blick-)Winkel kommt es an

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Ein Blick von Thomas Block zeigt die Turmspitze von St. Josef

Kierspe - Frei wie ein Vogel über Flüsse, Täler und Wälder zu fliegen: Ein Traum, den sicher viele Menschen schon einmal gehegt haben. Thomas Block genießt ein Stück weit diese Freiheit.

Mit einer Drohne und einer an ihr montierten Kamera erkundet er – wie der Rauk es macht – die grünen Landschaften und die grauen Straßen in und um Kierspe. 

Der Herr des Rauks: Thomas Block kontrolliert die Drohne mittels einer Fernbedienung und mit seinem Smartphone.

Vor gut zwei Jahren hat er sich mit dem „Flugfieber“ infiziert. Schuld daran sei ein Bekannter gewesen, erklärt Block, der im Alltag Leiter der Verbundschulen Pestalozzi und Schanhollen ist. Ursprünglich hatte er die Leidenschaft des Drohnen-Fliegens mit zwei Mitstreitern geteilt. Doch diese seien irgendwann abgesprungen. Also verfolgt er dieses außergewöhnliche Hobby – nach einem herben Rückschlag in Form eines Absturzes seines alten Fluggeräts – nun allein. Seit vier Wochen ist er stolzer Besitzer einer Drohne, die nicht größer ist als eine Butterbrotdose, die aber beeindruckende Aufnahmen macht. 

„Dabei kommt es auf den richtigen Blick und Winkel an“, weiß der Hobbypilot, der seine Fotos auf Facebook auf der Seite „Kiersper Luftbilder“ mit einer wachsenden Fangemeinde teilt. „Ich habe Punkte in Kierspe und Umgebung gesucht, die jeder kennt und habe scheinbar damit den Nerv der User getroffen.“ Einschalten und losfliegen, so einfach ist das nicht: Man muss einige Vorschriften beachten. „Ich fliege nur da, wo keine Leute herlaufen, auch wenn die Drohne mit knapp 300 Gramm nicht all zu gefährlich ist. Außerdem verwende ich sie nicht, um anderen in den Suppentopf zu schauen.“ 

Auch wenn es im Prinzip einfach ist, so ein Gerät zu steuern und „eigentlich nichts passieren kann“, ist Thomas Block froh, wenn sein Rauk heile landet.

Kiersper Luftbilder

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