Theaterprojekt: Viel Applaus für Gesamtschüler

+
Über die Schatzkarte gebeugt schmieden Jim Hawkins, seine Mutter, sein väterlicher Freund Doktor Livesey sowie der Friedensrichter Squire Trelawney Pläne, den Schatz zu heben.

Kierspe - 85 Mädchen und Jungen waren am Samstagabend die Stars des Theaterprojektes der Gesamtschule.

Mit ihrer Aufführung des Stücks „Die Schatzinsel“ nach der Vorlage von Robert Louis Stevenson begeisterten sie im Pädagogischen Zentrum (PZ) der Schule ihr Publikum, das am Ende lautstarken Applaus spendete.

„Liebe Eltern, Ihre Kinder sind viel zu lieb für einige unserer Rollen“, wandten sich die Lehrer Astrid Hettesheimer, Andrea Heetmann-Thiel sowie Claudia und Tobias Voswinkel an die Mütter und Väter. „Ihre Kinder müssen hier böse Rollen spielen und das fällt ihnen schwer.“ Gleichwohl zeigten die Schüler eine gelungene Aufführung, die eine Mischung aus Sprechszenen und Gesangseinlagen war.

Das Stück erzählt von der hindernisreichen Suche nach einem vergrabenen Piratenschatz, in der Jim Hawkins im Nachlass eines verstorbenen Seemanns eine Karte einer Insel findet, auf der sich der Schatz des berüchtigten Piraten Captain Flint befinden soll. Jim Hawkins und sein väterlicher Freund Doktor Livesey sowie der Friedensrichter Squire Trelawney beschließen, eine Expedition zu jener Insel zu unternehmen. Sie organisieren sich ein Schiff, allerdings waren unter der Besatzung leider auch ein paar Piraten dabei. Turbulent ging es dann auf der Seefahrt und auf der Insel zu.

Bei der Aufführung der Gesamtschüler fehlten auch Stilelemente aus der Gegenwart nicht: So formte Kapitän Smollett mit seinen Händen die bekannte Merkel-Raute, als er seine Auftraggeber mit „Wir schaffen das“ beruhigte.

Vielseitige Themen bei Projektwoche der Gesamtschule

Eine Woche und drei Projekttage hatten die Mädchen und Jungen Zeit, um sich mit dem Stoff des Stückes vertraut zu machen. Viele nahmen erstmals an einem Theaterprojekt teil und meisterten dies hervorragend.

Damit auch wirklich alles glatt lief, waren sämtliche Rollen doppelt besetzt. Doch neben dem Schauspielern gab es noch viele andere Aufgaben zu vergeben. So machten auch die Bläserklassen mit, und einige der Lehrer sowie ein weithin sichtbares Skelett verstärkten das Orchester. Um Bühnenbau, Requisiten und Kostüme kümmerten sich Peter Meier und Sabine Erlemann. Immerhin gab es drei Aufbauten: das Wirtshaus „Admiral Benbow“, das Schiff „Hispanola“ und zu guter Letzt die Insel, auf der alle landeten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare