Tennisclub Kierspe: Fusion mit Knappen denkbar

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Nach den Wahlen wird der TCK durch Ulrich Gräwe (v.l.n.r.), Walter Hönigschmid, Gabi Beigel und Dennis Haase vertreten.

Kierspe - Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Tennisclubs Kierspe (TCK) auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen, Gespräche mit den Kerspe-Knappen zwecks einer Fusion aufzunehmen.

Voraus ging eine lebhafte Diskussion unter den Mitgliedern, die sich zuerst die Frage stellten: „Macht es Sinn, wenn die Kerspe-Knappen eine Tennisabteilung bekommen?“. Jürgen Möwert vom TCK zählte drei Argumente auf, die für eine Fusion sprechen. 

„Erstens, wir werden älter und die Platzpflege wird für uns schwieriger. Zweitens, buchhalterisch kann alles getrennt bleiben, wobei gewisse Ausgaben geteilt werden müssen und drittens, haben wir ohnehin Probleme, den geschäftsführenden Vorstand zu besetzen.“ 

Bei einer Fusion müsse man lediglich einen Abteilungsleiter zu den Kerspe-Knappen entsenden.

Klaus Müller, Vorsitzender bei den Kerspe-Knappen, sprach sich vor allem aufgrund neuer Fördermöglichkeiten für eine Fusion aus. Auf die könne man zurückgreifen, sobald die Knappen eine Sportabteilung hätten.

„Die Kerspe-Knappen selbst müssen am 11. März auf ihrer Jahreshauptversammlung abstimmen, ob Fusionsgespräche aufgenommen werden sollen“, so Müller.

Bei den Wahlen stellte sich der derzeitige erste Vorsitzende Peter Thiessenhusen nicht erneut zur Wahl. Ein Nachfolger konnte trotz intensiver Überlegungen nicht gefunden werden. Somit bleibt das Amt vorerst vakant. Walter Hönigschmid wurde zudem als Geschäftsführer in seinem Amt bestätigt.

Die Mitglieder beschlossen außerdem, einen Arbeitskreis ins Leben zu rufen, der sich um die Fusionsverhandlungen mit den Kerspe-Knappen kümmern wird. In diesen Arbeitskreis wurden Karl Lohmann, Jürgen Möwert, Joachim Beigel, Heidi Kintzel, Peter Thiessenhusen und Renate Beigel berufen. Als Kassenprüfer blieben in ihrem Amt Robin Koch und Jürgen Möwert.

Zudem besprachen die TCK-Mitglieder weitere Pläne für die Zukunft. So war angedacht, zwei Kunstrasenplätze anzulegen, die auch gegen eine Gebühr an Nichtclubmitglieder vermietet werden können. Bei einer Mitgliederzahl von derzeit 47 reichten zwei Tennisplätze aus, war die einhellige Meinung. Die Mitglieder würden die beiden vor dem Haus liegenden Tennisplätze bevorzugen.

Zur sportlichen Entwicklung berichtete Klaus Stöhr, dass die Spielgemeinschaft Kierspe/Berkenbaum in der Klasse 60 Plus von der 1. Bezirksklasse in die Süd-Westfalen-Liga aufgestiegen ist. Die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Kierspe/Berkenbaum Hobby 50b erreichte aufgrund des Punkteverhältnisses einen guten 2. Platz.

Termine standen für dieses Jahr noch nicht fest. Es werde jedoch geplant, im Mai wieder die Saison zu eröffnen sowie ein Mixturnier im Frühjahr und eines im Herbst stattfinden zu lassen.

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