Tennis, Fußball und ein turmhoher Clown

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Zum Programm beim 1. Mai-Festival gehörte auch ein spaßiges Lebendkicker-Turnier. Insgesamt neun Mannschaften trafen im Modus „jeder gegen jeden“ aufeinander. –

KIERSPE – „Die letzten zwei Minuten haben begonnen. Für das nächste Spiel machen sich bitte bereit: Annaberg Austria und der Reservezug.“ Nahezu im Viertelstundentakt rief der Spielleiter die Fußballer zum Lebendkicker-Turnier. Zwei Mannschaften mit jeweils fünf Spielern nahmen ihre Positionen an den Stangen ein und kickten, was das Zeug hielt. Allerdings war die Distanz bis zum gegnerischen Tor doch ungewohnt kurz, der Ball landete häufig weit entfernt im Abseits. Von Birgitta Negel-Täuber

Keine Frage: Für gute Laune war beim 1. Mai-Festival, das der Schalke-Fanclub Kerspe-Knappen und der Tennisclub Kierspe (TCK) am Samstag gemeinsam veranstalteten, gesorgt. Die Zuschauer rund um das Spielfeld, das vom Aufbau her an eine Hüpfburg erinnerte, feuerten die Spieler an und so kam zumindest der Lärmpegel an ein normales Fußballspiel heran.

Neun Mannschaften, darunter solche mit selbstironischen Namen wie „Luftpumpen“, „Naschkatzen“ oder „Dream Team“ spielten jeweils zehn Minuten lang, jeder gegen jeden. Der Lohn der Mühe war ein Wanderpokal, den Kerspe-Knappe Achim Hager zu diesem Anlass gestiftet hatte. Gemeinsam mit drei weiteren Pokalen, die bei den drei siegreichen Mannschaften verblieben, wurde er am Abend feierlich überreicht.

Bei der Premiere des Mai-Festivals wurde aber natürlich nicht nur Fußball gespielt. Tennislehrer Dirk Honsberg stand bereit, um interessierte Besucher in die Anfänge des Tennisspiels einzuführen. Auch das Schnuppertraining fand guten Anklang bei den Besuchern. Mit Trainingsbällen, aber normalen Schlägern machten sich die Sportfreunde mit den grundlegenden Bewegungsabläufen vertraut.

Clown Marco, der auf seinen Stelzen alle turmhoch überragte, wurde von den Kindern bestaunt. Sie ließen sich vom ihm lustige Luftballon-Tiere gestalten. Die Tombola fand ebenfalls regen Zulauf. Den Hauptpreis, einen einwöchigen Urlaub auf Juist, hatte das Steuerbüro Thiessenhusen gestiftet. Als Sponsoren waren auch die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen und Sportgeschäft Engstfeld am Fest beteiligt.

Spielmannszug gibt ein Ständchen

Essen und Trinken gab es natürlich auch reichlich. Mit Kaffee und Kuchen, Getränken und Gegrilltem konnten sich die Gäste stärken. „Blutrache“ und „Caipirinha für alle“ gab es bei der Freizeit-Damenmannschaft des Tennis-Clubs; die Frauen betreuten die Sekt- und Cocktail-Bar. Die alkoholfreien Cocktails mit den fantasievollen Namen bestanden übrigens hauptsächlich aus Fruchtsaft. Auch die musikalische Untermalung fehlte bei dem Festival freilich nicht: Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr gab am Nachmittag ein Ständchen.

Die Veranstalter hatten zwar auf mehr Resonanz für ihr Lebendkicker-Turnier gehofft, waren aber mit dem Besucherzuspruch durchaus zufrieden. Und da auch das Wetter mitspielte, konnten sie am Abend auf eine gelungene Feier zurückblicken.

Das Mai-Festival war für sie damit aber noch nicht zu Ende, denn am Abend war noch eine Party angesagt. Die Band „Cane“ aus Halver spielte Rock-Covertitel für die Musikfreunde, die Fußball-Begeisterten konnten sich das Champions-League-Finale anschauen.

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