Sporthalle: Wasserrohrbruch führt zu Kabelbrand

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Die Wehrleute kontrollierten die Zwischendecke, um weitere Brände auszuschließen.

Kierspe - Schreck in den Morgenstunden. Immer, wenn die Brandmeldeanlage die Feuerwehr zur Sporthalle am Felderhof wach, werden Erinnerungen an den Brand vor zwölf Jahren wach. Der Brand am Samstagmorgen verlief glücklicherweise glimpflich.

Kurz nach 7 Uhr am Samstagmorgen wurden die Mitglieder des Löschzuges 2 alarmiert. Ein Brand in der Vierfeld-Sporthalle war über die Brandmeldeanlage der Halle in der Leitstelle in Lüdenscheid eingegangen. 

Vor Ort wurde aber schnell klar, dass die Lage sich bereits entspannt hatte, bevor die Kiersper Wehrleute aktiv werden mussten.

Kurzschluss in Warmwasserleitung

Eine Warmwasserleitung in einer Zwischendecke im Bereich der Umkleidekabinen war undicht geworden und hatte einen Kurzschluss ausgelöst, der wiederum zu einem Brand in den Kabeln geführt hatte, die zu dem Feuermelder führen. In Folge hatte der Melder ausgelöst und war durch die Hitze anschließend verschmort.

Den größeren Schaden hatte das auslaufende Wasser verursacht, da die Eelemente der Zwischendecke aus Gipskartonplatten, sogenannten Rigips-Platten, bestehen. Diese waren durch das Wasser nass und damit weich geworden. 

„Ein Teil ist bereits durch diese Instabilität heruntergefallen, einen weiteren Teil müssen wir entfernen“, teilte Rainer Schürmann, zuständig bei der Stadtverwaltung für das Sachgebiet Bauen und Planung, auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung mit.

In der Sporthalle hatte es am frühen Samstagmorgen einen Kabelbrand gegeben. Dadurch sind zwei der Umkleideräume vorübergehend nicht mehr nutzbar, die Halle ist aber grundsätzlich in ihrem Gebrauch nicht eingeschränkt. J Archivfoto: Becker

Dadurch werden die Räume in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Nach Aussagen der Stadtverwaltung kann die Halle aber in vollem Umfang genutzt werden, da „lediglich“ zwei Umkleideräume betroffen sind. Der weit größere Teil ist aber nicht geschädigt und kann weiter genutzt werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung handelt es sich um einen Versicherungsfall.

Die Wehr hatte in dieser Nacht wenig zu tun. Allerdings wurde der Löschzug 1 nachalarmiert, weil man mit einer Wärmebildkamera die Zwischendecke auf weitere Kurzschlüsse und Kabelbrände untersuchen wollte.

Nachdem das Ergebnis negativ war, konnten die Wehrleute wieder abrücken. Insgesamt waren 31 Ehrenamtliche im Einsatz, die mit fünf Fahrzeugen angerückt waren.

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