Weihnachtsmarkt ist Publikumsmagnet

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Bereits am Samstag herrschte auf dem Gelände der Historischen Brennerei großer Besucherandrang.

Rönsahl - Schon am frühen Samstagnachmittag zeichnete sich ab, dass der bereits zum neunten Mal innerhalb der Räumlichkeiten des alten Bruchsteingemäuers der Historischen Brennerei mit ihrem ganz speziellen Flair sowie im Freigelände des alten Gutshofs Auf der Roe aufgezogene Weihnachtsmarkt in Rönsahl auch in diesem Jahr zum absoluten Publikumsmagneten werden sollte.

Eine in die Tausende zählende Besucherschar aus Nah und Fern gab sich bereits in den Nachmittagsstunden des Samstags und bis spät in die Nacht zum Sonntag buchstäblich die Klinke in die Hand. Damit bestätigte sich einmal mehr der Ruf des Rönsahler Weihnachtsmarktes, als eines der absoluten Highlights in der Beliebtheitsskala ähnlich gelagerter Veranstaltungen in der gesamten Region zu gelten, in eindrucksvoller Weise. Mittlerweile nämlich ist der Weihnachtsmarkt längst so etwas wie das gesellschaftliche Ereignis überhaupt im Dorf an der Westfalengrenze. 

Denn das auch diesmal vom in bewährter Weise ehrenamtlich und mit viel Liebe zur Sache fungierenden Organisationsteam ausgegebene Motto „Kreativität geht vor Kommerz“ sollte sich abermals als goldrichtig erweisen: Mit einem auf mehr als siebzig Ständen angebotenen und unterschiedlich strukturierten und dabei weitestgehend auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestimmtem vielfältigen Waren- und wohl ausgewogenen Unterhaltungsangebot hatte man abermals den Nagel auf den Kopf – und sicher auch den Geschmack der Marktbesucher – getroffen. 

Der Weihnachtsmarkt in Rönsahl

Dabei stellte sich wieder einmal in eindrucksvoller Weise heraus, wie wertvoll und vielseitig nutzbar das Terrain um die ehemalige Brennerei und das vorhandene räumliche Angebot allein vom Ambiente her für Veranstaltungen gerade auch dieser Art ist. Wenn dann auch noch das Gesamtkonzept stimmt und zudem auch die oftmals gerade um diese Jahreszeit recht launischen „Wetterfrösche“ einigermaßen mitspielen, so wie das am vergangenen Wochenende zumindest anfangs der Fall war, dann steht einer rundum gelungenen Veranstaltung buchstäblich nichts im Wege.

Zumal am Samstagnachmittag blieb es nämlich von oben trocken, wenngleich man später und am Sonntag im Freigelände kaum noch ohne Regenschirm auskam. Aber das tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch, sodass auch von daher beste Voraussetzungen für einen gelungenen Ablauf der Veranstaltung gegeben waren.

Schon im Vorfeld des Geschehens hatten etliche Markthändler ihrer Kreativität bei der Anfertigung von allerlei netten und nützlichen Dingen für den weihnachtlichen Gabentisch und den täglichen Gebrauch freien Lauf gelassen und dabei jede Menge an handwerklichem Geschick unter Beweis gestellt. Weit gespannt war daher abermals der Bogen der angebotenen Exponate. Der nämlich reichte von mit viel Liebe zum Detail kreierten Weihnachtskrippen über filigranen Schmuck mancherlei Art bis zu der breit gefächerten Palette an vornehmlich in die Advents- und Weihnachtszeit passenden Accessoires für Haus und Garten. 

Märchenerzählen in der Weihnachtswelt

Besonders löblich auch das Engagement in Sachen Unterhaltungsmöglichkeit für die jüngsten Familienmitglieder. Während sich nämlich die Eltern in aller Ruhe dem vielfältigen Marktgeschehen widmen konnten, nahm derweil die Märchenfrau ihre kleinen Zuhörer mit ins Zauberland der Weihnachtswelt, und die Kleinen konnten sich unter anderem beim von der Feuerwehr betreuten Stockbrotbraten vergnügen, und natürlich war auch der Nikolaus ein viel beschäftigter Mann.

Für die passende musikalische Begleitung sorgten währenddessen Luca Merschmann und ihre Saxofon-Gruppe von der Musikschule Wipperfürth sowie der Bläserchor der Kirchengemeinde. So erfüllte der Weihnachtsmarkt in Rönsahl auch diesmal wieder alle Erwartungen und weckte bei allen Beteiligten bereits die Vorfreude aufs nächste Jahr.

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