Tagung des Wasser- und Bodenverbands Rönsahl

Bachbegehung liefert "Wassermännern" wieder wertvolle Impulse

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Zu den wichtigen und in jedem Frühjahr anfallenden Aufgaben des Wasser-und Bodenverbands Rönsahl zählt die Begutachtung des Ist-Zustandes der im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Rönsahl vorhandenen Gewässer. Die Bachschau ist für Montag, 29. April, terminiert.

Rönsahl - Hand in Hand mit „Mutter Natur“ arbeiten – so wie das mittlerweile bereits seit Jahrzehnten in bewährter Weise gehandhabt wird, wollen auch weiterhin die Mitglieder des Wasser- und Bodenverbandes Rönsahl, im allgemeinen Sprachgebrauch schlichtweg auch als „Wassermänner“ bekannt.

Das jedenfalls war Konsens bei der im Braukeller der Historischen Brennerei und einmal jährlich angesagten Verbands- und Vorstandssitzung des Wasserverbandes. 

Was die Tätigkeit der Verbandsmitglieder im abgelaufenen Jahr betraf, so konnten der Vorsitzende Thomas Hedfeld sowie Geschäftsführer Fritz Voswinkel über ein abermals relativ unspektakulär verlaufenes Jahr berichten.

Ausgehend von der im vergangenen Frühjahr turnusmäßig stattgefundenen Bachbegehung, wie immer „Ideengeber“ für den Jahresarbeitsplan der Verbandsmitglieder, waren im Berichtszeitraum lediglich einige kleinere Instandhaltungsarbeiten an Bachläufen und im Uferbereich erforderlich und auch durchgeführt worden, sodass auch keine größeren Ausgaben anstanden. 

Wie im Jahresrückblick erwähnt wurde, kümmerten sich die Verbandsmitglieder unter anderem schwerpunktmäßig abermals um die Bekämpfung der Herkulesstaude.

Auf ein eher unspektakulär verlaufenes Jahr blickten die Mitglieder des Wasser- und Bodenverbandes anlässlich der in dieser Woche stattgefundenen Vorstands- und Verbandsausschusssitzung zurück.

Diesbezüglich waren die Verbandsmitglieder unisono der Meinung, dass die Bekämpfung der lästigen Herkulesstaude auch in diesem Jahre fortgesetzt werden soll. Besonders im Blickpunkt stehen hier die Feuchtwiesen im Löher wie im Meienborner Tal. 

Wie bisher, will man dort eng mit den entsprechenden Anrainern der infrage kommenden Bachläufe und Wasserreservoirs zusammen arbeiten und sprach in diesem Zusammenhang auch die – falls erforderlich – jeweils gut funktionierende Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Kerspe-Talsperre an.

Unspektakulär, das legte Geschäftsführer Fritz Voswinkel in seiner Eigenschaft als Kassenverwalter dar, verlief das Berichtsjahr auch in finanzieller Hinsicht. Hier flossen dem Verband die üblichen Zuschüsse seitens der Stadt Kierspe und in bescheidener Höhe auch der Gemeinde Marienheide zu, die einen entsprechenden finanziellen Handlungsspielraum absichern und somit verschiedene Sanierungsmaßnahmen ermöglichen. 

Beide Kommunen sind auf ihre Weise bemüht, das „zarte Pflänzchen“ des ehrenamtlich tätigen Verbandes, der schon nach dem 1. Weltkrieg gegründet wurde und einer der wenigen dieser Art ist, die überhaupt im gesamten Gebiet des Märkischen Kreises so noch bestehen, existenzfähig zu halten, um damit weitaus höhere Kosten, die anderenfalls zu tragen wären, zu vermeiden.

Nachdem die Versammlung dem zuvor schon von der Kämmerei der Stadt Kierspe abgesegneten Finanzbericht zugestimmt und den Vorstand entlastet hatte, einigte man sich auf Montag, 29. April, als Datum für die in jedem Frühjahr turnusmäßig angesagte Bachbegehung. 

Positiv stand man weiterhin Überlegungen gegenüber, die Einbeziehung eines Teilbereichs des Baches im Meienborner Wiesental in den hier geplanten Mehrgenerationenpark gegebenenfalls mit einer finanziellen Zuwendung zu unterstützen. Ob und falls ja, in welcher Weise man sich hier engagieren will, darüber soll allerdings zu gegebener Zeit noch entschieden werden.

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