Suche nach Vermisstem zurzeit eingestellt

Der 65-jährige Schwerbehinderte, Paul Friedrich Treul, wird noch immer vermisst.

RÖNSAHL ▪ Keine neuen Erkenntnisse gibt es im Fall des 65-jährigen schwerbehinderten Waldheimatbewohners, der seit Mittwochabend der vergangenen Woche als vermisst gilt.

Die Suche verlief sowohl am Donnerstag mit Mitarbeitern der Waldheimat, Einsatzkräften der Polizei und einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera ergebnislos. Aus diesem Grund wurden die Suchenden am Freitag noch von Beamten eines Sondereinsatzkommandos sowie einer Rettungshundestaffel des Johanniter-Hilfsdienstes aus dem rheinisch-oberbergischen Kreis verstärkt, nachmittags kamen noch Spürhunde vom Kreisverband Köln des DRK hinzu – doch auch hier musste die Suche nach rund acht Stunden gegen 18 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen werden.

Paul Friedrich Treul wurde zuletzt am Mittwochabend gesehen, als er einen Besuch bei einer betagten Mitbürgerin in Heege gemacht und sich von dort auf den Heimweg begeben hatte (wir berichteten). Seitdem wird der 65-Jährige, der 1,65 Meter groß ist und vor allem durch seine leicht gebückte Haltung auffällt, vermisst.

Die Polizei erhielt am Freitagnachmittag noch einen Hinweis, dem sie nachzugehen hatte: Ein Zeuge will Treul im Bereich Iserlohn-Lössel gesehen haben. Aus diesem Grund wurde die Suche auch auf diesen Raum ausgeweitet: Polizeibeamte, ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera sowie ein Spürhund fanden allerdings keine Spur, die auf den Rönsahler hingedeutet hätte.

Da es nach Freitagnachmittag keine weiteren Anhaltspunkte mehr zum Aufenthaltsort des Verschwundenen gegeben habe, sei die Suche am Wochenende und gestern nicht weitergeführt worden. „Sie wird aber sofort wieder aufgenommen, falls wir einen brauchbaren Hinweis erhalten“, so Norbert Pusch, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Iserlohn. ▪ isas

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