Volmebrücke an Kölner Straße: Alles neu für Lkw-Verkehr

Dem zunehmenden Schwerlastverkehr an der Kölner Straße wird die Volmebrücke zukünftig nicht mehr genügen. Deshalb plant der Landesbetrieb Straßen.NRW bereits jetzt große Sanierungsmaßnahmen.

Kierspe - Marode Brücken sind nicht nur ein Problem auf den Autobahnen in der Region. Auch in Kierspe hat Straßen.NRW Mängel festgestellt.

Der Zustand der Volmebrücke, über die die Kölner Straße verläuft, sei nicht in der Lage, den zukünftigen Anforderungen durch den Schwerlastverkehr zu genügen, so das Gutachten des Landesbetriebs. Nach Prüfung der Bausubstanz hat Straßen.NRW am 10. Februar im Gespräch mit der Stadtverwaltung seine Planungsüberlegungen für den Bereich Tannenbaum – Kreuzungsbereich Volmestraße B 54 und Kölner Straße B 237 bis Bahnviadukt – vorgelegt.In seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 6. April, wird auch der zuständige Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung über das Vorhaben sprechen. 

Da die Kölner Straße in diesem Bereich nicht geschlossen werden kann, müssen die Brücke und das Viadukt, durch das die Volme fließt, neu errichtet werden. Währendessen soll der Verkehr noch die alte Trasse nutzen, heißt es seitens der Verantwortlichen. 

Im Zuge des geplanten Vorhabens, das nicht im Zusammenhang mit der diskutierten Ortsumgehung Lausebergabstieg steht, wird eine Neutrassierung der Kölner Straße ab dem Viadukt bis zur Kreuzung Tannenbaum notwendig sein. Deshalb werden die dort befindlichen Gebäude abgerissen. „Von Kierspe aus kommend handelt es sich dabei um die vier Häuser auf der rechten Seite“, sagt Rainer Schürmann, Sachgebietsleiter Bauverwaltung und Planung. Unter anderem soll dann die ehemalige Gaststätte B 54 dem Bauvorhaben weichen. Zudem sieht die bisherige Planung für die Kreuzung den Ausbau eines Kreisverkehrs vor. 

In Bereich Tannenbaum, an der Kreuzung Volmestraße B 54 und Kölner Straße B 237, soll ein Kreisverkehr entstehen.

Der Landesbetrieb habe bereits seine Planung aufgenommen. Mit belastbaren Entwürfen sei erst im kommenden Jahr zu rechnen, so Straßen.NRW. Bis zur endgültigen Realisierung wurde ein Zeitraum von rund zehn Jahren genannt. „Zum Kostenrahmen und zur Größenordnung der Maßnahme kann derzeit noch nichts genaues gesagt werden“, erklärt Rainer Schürmann. 

Der Sachgebietsleiter rechnet aber mit hohen Kosten für die Bauverantwortlichen: „Die Straße muss neu gemacht werden, die Häuser müssen gekauft und abgerissen werden. Zudem müssen die Brücke und das Viadukt erneuert und der Kreisverkehr gebaut werden. Das kann sehr teuer werden.“

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