Straße nach Brand fast zwei Stunden komplett gesperrt

Das in Brand geratene Verpackungsmaterial wurde von der Feuerwehr aus dem Gebäude befördert.

KIERSPE ▪ Der entstandene Sachschaden hielt sich einigermaßen in Grenzen bei dem Brand am Donnerstagabend in dem ehemaligen russischen Laden im Untergeschoss des Rewe XL-Marktes. Besonders der reine Brandschaden blieb niedrig, da sofort die Sprinkleranlage angesprungen war und die Flammen gelöscht hatte.

Der Feuerwehr blieb aus dem Grund nur, versteckte Glutnester zu bekämpfen und möglichst schnell die automatische Löschanlage abzustellen, um eine weitere Überflutung zu vermeiden und dadurch den Wasserschaden in dem Raum selbst, aber auch in den angrenzenden von der Reinigung und der Fahrschule nicht zu groß werden zu lassen.

Trotzdem geht die Feuerwehr von insgesamt rund 10 000 Euro Sachschaden aus, da eventuell einige der im Raum lagernden gerade neu gelieferten Möbel der Eisdiele beschädigt wurden und auch die Kleidung in der Reinigung, die gestern teilweise schon abgeholt werden sollte, nochmals gereinigt werden musste.

Über die Brandmeldeanlage des Gebäudekomplexes wurde die Leitstelle in Lüdenscheid um 21.38 Uhr alarmiert. Zunächst rückte nur eine kleinere Einheit des Löschzuges 1 aus dem Gerätehaus an der Wehestraße an, um nachzusehen, was passiert war. Als die Dimensionen jedoch klar waren, wurde fünf Minuten später die Alarmstufe auf einen Gebäudebrand erhöht, so dass die kompletten Löschzüge 1 und auch 2 aus dem Gerätehaus Stadtmitte zur Verstärkung kamen sowie außerdem das DRK, unter anderem mit seiner Sondereinheit Helfer vor Ort. Allerdings mussten die Sanitäter nicht eingreifen, da es keine Verletzten gab.

Großeinsatz für

zwei Löschzüge

Gebrannt hatte in dem Raum vor allem das Verpackungsmaterial von den neuen Möbeln, das von den Einsatzkräften, so weit dies nicht schon durch die Sprinkleranlage passiert war, abgelöscht und ins Freie befördert wurde. Danach wurden die Räume trockengelegt. Die Brandursache blieb am Donnerstagabend unklar, zumal in dem Raum derzeit kein Strom liegt, so dass auch kein Kurzschluss verantwortlich sein konnte. „Es war etwas rätselhaft“, befand Stadtbrandinspektor Georg Würth.

Während der Löscharbeiten blieb die Friedrich-Ebert-Straße wegen des großen Aufgebots der Feuerwehr, die mit 55 Helfern und sieben Fahrzeugen vor Ort war, zusätzlich noch zehn DRK-Kräften mit drei Fahrzeugen und der Polizei, für den Verkehr komplett gesperrt und konnte erst nach eineinhalb Stunden wieder freigegeben werden.

Die Einsatzleitung hatte der Löschzugführer der Einheit von der Wehestraße, Andreas Pfaffenbach. Der Verkehr wurde so lange umgeleitet über den Glockenweg sowie auch die Fritz-Linde-Straße, so dass sich keine allzu langen Staus bildeten. ▪ rh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare