Kein Blick in Erwachsenenwelt

Stöbertag fällt auch in diesem Jahr aus

Stöbertag Kierspe - Grundschulen - Absage
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Einen Stöbertag wird es auch in diesem Jahr nicht geben.

Auch in diesem Jahr wird es in Kierspe keinen Stöbertag geben. Diese Entscheidung haben die Verantwortlichen von der offenen städtischen Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam mit den Schulleitern der Grundschulen getroffen.

Kierspe - Normalerweise erhalten die Mädchen und Jungen des vierten Jahrgangs für einen Tag Einblicke in die (Berufs-) Welt der Erwachsenen, dürfen mithelfen, fragen und mitmachen. Doch die Corona-Pandemie machte dem Stöbertag nicht nur im vergangenen Jahr einen Strich durch die Rechnung.

Keine Planungssicherheit

Auch in diesem Jahr gebe es keine Planungssicherheit: „Die Planung für diese relativ große Aktion läuft immer schon im Januar an“, erläutert Christian Schwanke, stellvertretender Leiter des Jugendzentrums Kierspe, das zusammen mit dem Rönsahler Jugendzentrum die Aktion in der Vergangenheit stets organisiert und durchgeführt hat. „Und da konnte niemand sagen, wie es im Mai oder Juni aussieht. Das hat sich auch zum heutigen Tag leider nicht geändert. Gerade die Schulen, aber auch die Betriebe wissen nicht, wie es läuft und die Situation aussehen wird. Daher gab es leider keine andere Möglichkeit.“

Die Verantwortlichen sind traurig darüber, dass es im zweiten Jahr in Folge keinen Stöbertag in Kierspe gibt und damit zwei Jahrgängen von Kindern die Chance auf diese besonderen Erfahrungen entgangen ist. Das war in den Jahren zuvor anders, denn den Stöbertag gibt es in Kierspe seit dem Jahr 2002. Mehr als 1650 Mädchen und Jungen konnten bei 18 Aktionen die Welt der Erwachsenen kennenlernen – was unzählige Firmen, Geschäfte, Handwerker, Geldinstitute und auch Landwirte möglich gemacht haben.

Erfolgsgeschichte seit 2002

Der Stöbertag ist in Kierspe also eine Erfolgsgeschichte. Natürlich hoffen die Verantwortlichen der offenen Jugendarbeit in Kierspe, dass es im kommenden Jahr einen Stöbertag – es wäre dann der 19. – geben wird und trotz der zweijährigen Pause wieder viele Betriebe, Läden und andere mitmachen werden.

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