Stimmungsvoller Laternenumzug in Rönsahl

Brezeln, Kinderpunsch und Rostbratwürstchen hielten Mitarbeiter von CVJM und den übrigen beteiligten örtlichen Gruppen im Feuerwehrgerätehaus für die Teilnehmer am Laternenumzug bereit.

Kierspe - Unter einem günstigen Stern – dies jedenfalls in Bezug auf das im November ohnehin und in diesen Tagen besonders launische Wetter – stand der am Freitagabend angesagte traditionelle Laternenumzug zum Martinstag in Rönsahl. Anders als das noch wenige Stunden zuvor der Fall war, blieb es während des Umzugs durch die Dorfstraßen weitestgehend trocken, so dass die Veranstaltung ohne Probleme vonstatten gehen konnte.

Von Rainer Crummenerl

Mag ja auch aus diesem Grunde durchaus sein, dass alle Beteiligten die Gunst der Stunde nutzten und deshalb auch mit dabei sein wollten, als der vom CVJM Rönsahl organisierte und von den örtlichen Vereinen, hier speziell der Feuerwehr sowie den beiden Kindergärten, mit getragene zentrale Laternenumzug angesagt war. Jedenfalls, so schien das auf den ersten Blick, war wie üblich fast „das halbe Dorf“ auf den Beinen. Zumindest insofern, als das für Familien mit Kindern im entsprechenden Alter infrage kam. Hunderte kamen bei hereinbrechender Dunkelheit zusammen und setzten sich dann in Bewegung. Zuvor hatten sich die Zugteilnehmer in der Servatiuskirche eingefunden, um dort die altbekannte Geschichte von St. Martin, dem mildtätigen Mann, der seinen Mantel mit dem Bettler teilte, zu hören. Der Sprecher erinnerte in kindgerechter Weise daran, dass das Wirken des Kirchenmannes auch in der heutigen Zeit als Vorbild gelten und die Bereitschaft zum Teilen lehren wolle. Nachdem der Bläserkreis der Evangelischen Kirchengemeinde die altbekannten Martinslieder angestimmt hatte, setzte sich der Zug in Bewegung, allen voran St. Martin hoch zu Ross auf dem getreuen Vierbeiner „Habanero“.

Auch ohne den offiziellen Geleitschutz der Feuerwehr, deren Mitglieder sich stattdessen in privater Mission für die Begleitung des munteren Zuges engagierten, klappte das Ganze wie gewünscht.

Über einen Teil der Hauptstraße, den Strandbadweg und durch die Siedlung Am Wernscheid führte der Laternenumzug zum Feuerwehr- Gerätehaus. Dort warteten schon die fleißigen Helfer der Organisatoren mit Rostbratwürstchen, Kinderpunsch und Brezeln – alles war für kleines Geld zu haben – auf hungrige und durstige Abnehmer. Auch in diesem Jahr soll der Erlös aus der Aktion sowie die eingesammelten Geldspenden wieder einem sozialen Zweck zugute kommen. Diesmal wird das Engagement des CVJM-Westbundes finanziell unterstützt, der sich aktiv direkt vor Ort in Sierra Leone gezielt für die Linderung der durch die Ebola-Epidemie hervorgerufene große Not einsetzt.

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