Grüße von den Heiligen Drei Königen

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An der Krippe in der Kirche St. Engelbert versammelten sich die Sternsinger, bevor sie sich auf den Weg machten.

Rönsahl -  Umhang festzurren, Krone zurechtrücken, Gruppen einteilen – auf geht’s. Der bundesweite Start der diesjährigen Sternsingeraktion fand am Donnerstag auch in Rönsahl statt.

Ein Dutzend Kinder und sechs Erwachsene waren beim Auftakt der Sammlung von Kindern für Kinder im Gemeindehaus St. Engelbert dabei. Die meisten von ihnen hatten bereits im vergangenen Jahr Sternsinger-Erfahrung gesammelt und kannten deshalb den Ablauf, aber immer wieder kommen neue Kinder dazu.

Zu den „Profis“ gehörte diesmal der gerade erst fünfjährige Jan, der von seiner Mutter schon vor Jahren im Buggy mitgenommen wurde. Hubertus Seidel, Begründer der Rönsahler Aktion und bis heute Hauptorganisator, hatte ein „halbrundes“ Jubiläum: Zum 35. Mal hatte er, mit Unterstützung von Ehefrau Brigitte und später auch von Tochter Jenny, die nötigen Vorarbeiten geleistet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Natürlich gehe er auch jedesmal als Begleiter mit, das verstehe sich von selbst.

Ihren ersten Termin haben die Sternsinger traditionell in der Kirche St. Engelbert. An der Krippe sprach Hubertus Seidel ein kurzes Gebet, die Kinder sangen ihr Lied und dann ging es Richtung Brennerei. In diesem Jahr wurden sie dort von Horst Becker empfangen. Der vertrat seinen Nachfolger, Ortsbürgermeister Holger Scheel. Statt eines großen gab es mehrere kleine Scheine, gerecht aufgeteilt auf alle vorhandenen Sammelbüchsen. Von der Brennerei aus schwärmten die Gruppen in alle Richtungen aus.

Michaela Stegemann machte sich mit Daniel, Celine und Jan in Richtung Kerspeweg auf. Schon auf den ersten Metern zeigte sich eine wichtige Eigenschaft, die Sternsinger mitbringen sollten: Durchhaltevermögen. Denn viele Menschen warten zwar auf die kleinen und großen Sänger, aber nicht gerade dann, wenn sie kommen. Und so klingelten die Mädchen und Jungen des öfteren vergeblich – die Bewohner waren ausgeflogen. In solchen Fällen hinterließen die Sternsinger-Kinder einen Gruß im Briefkasten. - bnt

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