GSK-Orga-Team verteilt über 1200 Unterrichtsstunden

GSK-Organisationsleiter Stefan Müller hat mit Torben Metzner offiziell seit diesem Schuljahr einen neuen Assistenten. Metzner war aber auch schon vor einigen Wochen dabei, als der Stundenplan für das neue Schuljahr erstellt wurde. - Fotos: Haase

Kierspe - Wenn Stefan Müller sein Computerprogramm Untis nicht hätte, wäre es noch viel mehr Arbeit und Stress – aber auch so reicht es. Einen Stundenplan an einer so großen Schule wie der Gesamtschule zu erarbeiten, ist jedesmal wieder eine Herausforderung für den Organisationsleiter.

Von Rolf Haase

Kniffligste Aufgabe war diesmal, so genannte Förderbänder zu integrieren. Dabei ging es zum einen um den Deutschunterricht für Migranten, aber genauso um die Bereiche Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) sowie Mathematik, in denen Migranten ebenfalls unterstützt werden sollten. Aber auch dies gelang dem erfahrenen Planer, dem diesmal mit Torben Metzner ein neuer Assistent zur Seite stand. Metzner, der Claudia Koll in dieser Funktion ablöste, musste parallel natürlich in seine neue Aufgabe eingearbeitet werden, doch brachte er schon jede Menge Vorkenntnisse mit, so dass dies kein Problem darstellte.

Torben Metzner ist bereits seit 2002 an der Gesamtschule, damals zunächst als Referendar und später als Lehrer sowie Fachbereichsleiter Technik. 2010 übernahm er zudem das Schulverwaltungsnetz und auch das Schülernetz mittels des Schild-NRW-Programms. Dabei erwarb er sich erste grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet der Organisation, was ihn für die neue Aufgabe prädestinierte. Unter anderem erstellte er auch Vertretungspläne. Für seine neue Aufgabe als Organisationsassistent gab er den Bereich des Schülernetzes jetzt ab. Trotzdem war es natürlich auch für Torben Metzner eine neue Erfahrung, erstmals den Stundenplan für die Gesamtschule zu erarbeiten.

„Rund 1200 Wochenstunden für 39 Klassen und 112 Lehrer sind allein in der Sekundarstufe I zu verteilen, hinzu kommt noch die Oberstufe“, informiert Stefan Müller. Der fünfte Jahrgang läuft fünfzügig und der sechste Jahrgang sechszügig, was dazu geführt hat, dass es insgesamt drei Klassen weniger gibt. „Dadurch wurde die zu verteilende Stundenzahl um etwa 150 reduziert“, erläutert der Organisationsleiter. Ein Ziel bei der Erstellung des Stundenplans sei es immer, familienfreundliche Pläne zu erhalten. Auch die Doppelbesetzungen in den Schwerpunktfächern im fünften und sechsten Jahrgang mussten sichergestellt werden.

Aufgrund der eigenen Urlaubsplanung war Müller in diesem Jahr so früh wie nie mit der Stundentafel fertig – sonst fahre er immer in der ersten Ferienhälfte in Urlaub, diesmal erst in der zweiten. So konnte er den GSK-Stundenplan schon sehr zeitig an die Kollegen verschicken, so dass diese sich damit beschäftigen und Änderungsvorschläge für die Optimierungsphase einreichen konnten. Doch habe nur wenig Kritik gegeben. „Es haben sich gerade vielleicht 15 Lehrer gemeldet“, schätzt der Organisationsleiter, womit ihm und seinen Assistenten Torben Metzner letztlich eine gute Arbeit attestiert wurde.

Stefan Müller kam 2003 als Organisationsleiter an die weiterführende Kiersper Bildungseinrichtung und erarbeitet den Stundenplan somit jetzt schon im zwölften Jahr. Gestern, als die Konferenzen zum Schuljahresbeginn starteten, die jetzt an jedem Tag dieser Woche fortgesetzt werden, sah sich Müller dann doch noch wieder mit einer Schlange von Kollegen konfrontiert, die auf den letzten Drücker etwas nachgebessert haben wollten.

Unterrichtsbeginn an der Gesamtschule ist am morgigen Mittwoch. Die neuen Fünftklässler kommen aber erst am Donnerstag. Nach dem ökumenischen Gottesdienst um 15.30 Uhr in der katholischen St. Josef-Kirche findet um 16.30 Uhr die Einschulungsfeier mit einem kleinen von Schülern gestalteten Programm im PZ statt.

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