Verwaltung plant fürs Stadtfest im September

Auch für die Kinder soll es in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm auf dem Stadtfest geben. - Archivfoto

Kierspe - Wenn in Kierspe Stadtfest gefeiert wird, ist der Sommer, auf den viele jetzt erst warten, bereits vorüber. Trotzdem ist die Stadt Kierspe auf der Suche nach Betreibern von Ständen und dabei, das Programm für das Stadtfest, das am 13. und 14. September im Bereich des Forums der Gesamtschule stattfinden soll, zusammenzustellen.

Von Johannes Becker

Berechtigt zur Teilnahme am Stadtfest mit eigenen Ständen sind Vereine, Verbände, Gruppen, Freundeskreise, Einzelpersonen und Gewerbetreibende aus dem Stadtgebiet. Ortsfremde Gewerbetreibende können zugelassen werden, wenn nach Anmeldung der „Einheimischen“ noch genügend Platz zur Verfügung steht. Natürlich müssen die Standbetreiber auch in diesem Jahr wieder eine Gebühr für die Fläche entrichten, die sie belegen. Dabei geht die Stadtverwaltung von einer Standgröße von 16 Quadratmetern aus. Sollte diese Größe überschritten werden, müssen mehrere Standflächen geordert werden. Die Kosten orientieren sich dabei an dem Angebot. So müssen die Bierstandbetreiber 150 Euro bezahlen, wer sonstige alkoholische Getränke im Angebot hat, aber auf Bier verzichtet, muss bereits nur noch 70 Euro entrichten. Imbiss-Stände können für 60 Euro aufgestellt werden, Kaffee- und Kuchenstände sogar bereits für 30 Euro. Sonstige Stände von Vereinen, Schulen, Kindergärten oder ähnlichen Organisationen zahlen nur zehn Euro, zumindest dann, wenn sie auf den Verkauf von Speisen und Getränken verzichten.

Teurer wird es für gewerbliche Anbieter. Diese zahlen 200 Euro für einen Stand, wenn sie Speisen und Getränke im Angebot haben, sonstige Angebote Gewerbetreibender werden nach Länge des Standes abgerechnet – und da kostet jeder Frontmeter 8 Euro.

Wer ausschließlich ein kostenloses Angebot für seine Zielgruppe am Stand präsentiert, muss auch keine Standgebühr zahlen, gleiches gilt auch für die Fläche, die von Kindern beim Flohmarkt belegt wird. Karitative Einrichtungen, die kostenpflichtige Angebote für Kinder und Jugendliche unterhalten, können mit einem Abschlag auf die Standkosten rechnen. Günstiger wird es auch für alle Standbetreiber, wenn nicht der gesamte Stadtfestzeitraum belegt wird.

Mit diesen Gebühren sind aber nicht nur die reinen Standflächen abgegolten, sondern auch die Kosten für die Müllentsorgung sowie für die Reinigung der Fläche und Gehwege nach dem Fest. Die Stadt sorgt auch für Toilettenwagen.

Die Standbetreiber können von der Stadt auch Wasser und Strom bekommen, wobei für die Zuleitungen zum Stand jeder Betreiber selbst sorgen muss.

Die Stadt hält einen Anmeldebogen für die Standbetreiber bereit, der bis zum 23. Juni im Rathaus abgegeben werden muss.

Das Fest soll aber nicht nur auf das Kaufen und Verkaufen beschränkt werden, auch die Kultur soll nicht zu kurz kommen, wobei sich diese vor allem auf der Ladefläche eines Lastwagenanhängers abspielen dürfte, der auf dem Forum seinen Platz finden wird.

Insgesamt steht den Künstlern eine Bühnenfläche von sechs mal acht Metern zur Verfügung. Für Licht, Ton und Beschallungsmöglichkeiten ist dann bereits gesorgt. Am Samstag bietet die Stadt die Bühne von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr für künstlerische, tänzerische, musikalische oder auch turnerische Aufführungen an. Kiersper Vereine, die sich dort präsentieren möchten, müssen sich ebenfalls mit einem entsprechenden Antrag bis zum 23. Juni anmelden. Für das Bühnenprogramm am Samstagabend ab 19 Uhr wird die Stadt Kierspe Bands verpflichten.

Bereits jetzt weist die Stadt auf eine Vorbesprechung des Stadtfestes hin, die am Montag, 23. Juni, ab 19 Uhr im Rathaus stattfinden soll.

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