Durststillen zum Nulltarif

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Freuen sich, dass es jetzt auch in der Eingangshalle der Gesamtschulefür die Schüler also auf dem Weg zu den Klassenräumen - einen Wasserspender gibt: Stefan Wieczewski, Christian Lombardi und Stefan Müller (von rechts). -

Kierspe - „Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung der Stadtwerke hätten wir das nicht gemacht“, sagt Stefan Wieczewski, Vorsitzender des Mensavereins Kierspe. Doch dank der „zweckgebundenen“ Spende von 2500 Euro konnte jetzt ein Wasserspender angeschafft und in der Eingangshalle der Gesamtschule aufgestellt werden.

Voraussetzung dafür war beziehungsweise ist, dass sich in der Nähe eine Wasserleitung befindet. Diese Stelle wurde gefunden, so dass sich nun die Schüler auf dem Weg in die Klassen- und anderen Unterrichtsräume mit Trinkwasser versorgen können - als kostenlose Alternative zu den teuren, zuckerhaltigen Limonaden. Die Gesamtschüler müssen lediglich über eine Flasche, ein Glas oder einen Becher verfügen.

Wer keinen hat, darauf weist Wieczewski hin, kann sich am Mensakiosk eine Flasche für 1 Euro kaufen. Dass dieses Angebot von den Schülern gerne genutzt wírd, zeige der erste Wasserspender in der Gesamtschule, der im Mensabereich aufgestellt ist. Dort würden im Jahr etwa 14 000 Liter abgezapft.

Pures Leitungswasser, das die Kiersper Stadtwerke liefern, oder auch als Mineralwasser mit Kohlensäure. Denn der Wasserspender wird nicht nur regelmäßig vom Hersteller und vom Gesundheitsamt kontrolliert, sondern auch täglich von den Mitarbeitern des Mensavereins gereinigt. Es gibt auch eine Kohlensäureflasche, die stets erneuert wird, und damit die Wahlmöglichkeit, stilles oder sprudelndes Wasser zu zapfen.

Christian Lombardi, Prokurist der Stadtwerke Kierspe, weiß zwar, dass die Stadtwerke einwandfreies Wasser liefern. Doch da niemand weiß, wie es in den Leitungen der Schule aussieht, wird das Wasser vor der Entnahme nicht nur gekühlt, sondern auch gefiltert und gereinigt.

Lombardi machte gestern bei der Einweihung des Wasserspenders - mit drei Zapfstellen - deutlich, dass sich sein Unternehmen als Partner der Bürger sieht und damit nicht nur Sport- oder andere Veranstaltungen unterstützt, sondern auch im sozialen Bereich aktiv ist. Daher sieht man bei den Stadtwerken auch diese Spende als einen „Beitrag für die Stadt“.

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