Geld sparen

Sanierung der Heizung wird gefördert

Heizkosten - Illustration
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Heizkosten - Illustration

Kierspe – Hausbesitzer, die sich jetzt für den Umstieg auf eine Gasheizung entscheiden, können in besonderem Maße Fördermittel in Anspruch nehmen.

Einerseits gibt es Finanzhilfen auf Basis des Klimapaketes der Bundesregierung, andererseits haben auch die Stadtwerke Kierspe ihr Förderprogramm seit dem Jahresbeginn aktualisiert und aufgestockt.

Klimafreundliche Investition

„Unser Förderprogramm soll den Kierspern bei klimafreundlichen Investitionen finanziell unter die Arme greifen und gleichzeitig dabei helfen, moderne Technologien in der Bevölkerung weiter zu etablieren“, sagt Stadtwerke-Prokurist Christian Lombardi.

Zum Jahresbeginn aufgestockt

Aus diesem Grund hat der heimische Gas- und Wasserversorger zum Jahresbeginn seine Fördersummen noch einmal um jeweils 300 Euro pro Maßnahme aufgestockt. 1000 Euro Zuschuss erhalten Kunden, die ihre in die Jahre gekommene Heizung gegen eine energieeffiziente Erdgas-Brennwertheizung austauschen. Gleiches gilt für Besitzer von Öl- oder Strom-Heizungen. Die Umstellung auf Erdgas fördern die Stadtwerke mit 1000 Euro.

Derzeit müssen Kiersper keinen Baukostenzuschuss zahlen 

Zudem hat Christian Lombardi zwei weitere Spartipps für alle Kiersper: „Wer noch nicht an das Gasnetz in Kierspe angeschlossen ist, sollte jetzt darüber nachdenken. Denn den sogenannten Baukostenzuschuss für einen Gashausanschluss müssen die Kiersper aktuell nicht bezahlen.“ Zudem habe das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) seine Förderung für klimafreundliche Heizungen verbessert. „Diese Förderungen können mit unserem Programm bestens kombiniert werden, um zweifach zu sparen.“ Laut Klimapaket der Bundesregierung können im Einzelfall bis zu 45 Prozent Förderung „mitgenommen“ werden.

Kontinuierliche Zunahme an effizienten Anlagen

Generell bemerkt der Stadtwerke-Prokurist, dass die Anzahl der Kiersper, die in energieeffiziente Technik investieren, kontinuierlich zunimmt – und zwar nicht erst seit dem Bekanntwerden der Marktraumumstellung von L-Gas auf H-Gas. „Wir wissen, dass in Kierspe viele Heizungsanlagen bereits 15 oder deutlich mehr Jahre auf dem Buckel haben. Da sollte man ernsthaft über eine Neuanschaffung nachdenken – selbst wenn die Umstellung noch problemlos verlaufen sollte“, sagt Christian Lombardi. Aktuelle Heizungsmodelle sind inzwischen deutlich effizienter als noch vor 20 Jahren. Teilweise können im laufenden Betrieb Ersparnisse von bis zu 30 Prozent erzielt werden. Auf der anderen Seite steige mit dem Anlagen-Alter auch das Ausfallrisiko einer Heizung. „Daher empfehlen wir, sich frühzeitig von einem lokalen Heizungsinstallateur beraten zu lassen“, so Lombardi. Ein guter Zeitpunkt, um mit den Planungen zum Austausch einer Heizungsanlage zu beginnen, sind erfahrungsgemäß die Frühjahr- und Sommermonate. So bleibt genügend Zeit bis zur nächsten Heizperiode für die Installation und Beantragung von Fördergeldern.

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